GP Japan

Schumi dominiert 3. Training

Foto: dpa

Ferrari-Pilot Michael Schumacher holte beim dritten freien Training in Suzuka in dominanter Manier die Bestzeit: Mit einer Rundenzeit von 1.30,653 Minuten war der siebenfache Weltmeister beeindruckende 1,2 Sekunden schneller als sein Bruder Ralf Schumacher im Toyota auf Platz zwei.

Honda-Star Jenson Button belegte Platz drei, dahinter reihten sich die beiden Renault-Piloten Giancarlo Fisichella und Fernando Alonso ein. Bis kurz vor Trainingsende lag das Renault-Pärchen noch geschlossen am Ende des 22 Wagen starken Teilnehmerfeldes, letztlich büßten sie auf die Bestzeit von Michael Schumacher trotz einer Schlussattacke noch knapp zwei Sekunden ein.

Der große Rückstand der Michelin bereiften Renault-Piloten frustrierte Teamchef Flavio Briatore sichtlich: „Die Ferrari fliegen ja förmlich, diese Rundenzeiten können wir definitiv nicht fahren.“ Briatore vermutet, dass die Ferrari-Performance eventuell mit neuen Bridgestone-Reifen zu erklären sein könnte. Für diese Theorie spricht auch die zweitbeste Trainingszeit von Toyota-Pilot Ralf Schumacher, der ebenfalls mit Bridgestone-Reifen fährt.

Briatore: "Nur Regen kann uns retten"

Briatore gibt zwar zu, dass seine Piloten mit reduzierter Drehzahl und gut gefüllten Tanks unterwegs waren, machte sich aber trotzdem Sorgen für das am Samstagnachmittag stattfindende Zeittraining: „Uns kann jetzt nur noch Regen helfen.“

Schauer sind zwar durchaus möglich, aber laut Wettervorhersage eher unwahrscheinlich. Im Ferrari-Camp freute man sich über die tolle Vorstellung im dritten freien Training. Technikchef Ross Brawn: „Das Auto und die Reifen haben tadellos funktioniert, die Piloten waren sehr zufrieden mit dem Fahrverhalten. Die Haftung ist über eine Runde sehr gut, die Konstanz ist sogar noch einen Tick besser.“

Wackere Deutsche

Die deutschen GP-Piloten schlugen sich wacker: BMW-Sauber-Fahrer Nick Heidfeld belegte Platz sechs, sein polnischer Teamkollege Robert Kubica erzielte die neuntbeste Rundenzeit des dritten Trainings. Williams-Pilot Nico Rosberg belegte mit einer Rundenzeit von 1.32,730 Minuten Platz sieben im Endklassement, knapp vor McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen.

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