GP Japan

Starker Schumi, Pech für Kimi

Foto: dpa

Kimi Räikkönens McLaren-Mercedes strandete im ersten freien Training wieder einmal mit Motorschaden. Mit der zweitschnellsten Zeit im zweiten Training in Suzuka ließ Michael Schumacher aufhorchen.

Beim ersten und zweiten freien Training zum Großen Preis von Suzuka am Freitag (7.10.) nutzten die Testfahrer wieder einmal die Gelegenheit, mit schnellen Rundenzeiten Werbung in eigener Sache zu betreiben. In der ersten Trainingssitzung markierte McLaren-Mercedes-Testfahrer Pedro de la Rosa mit einer Rundenzeit von 1.30,532 Minuten die Bestzeit, Toyota-Testpilot Ricardo Zonta verlor als Zweiplatzierter bereits eine volle halbe Sekunde. Als bester Permanentstarter schnappte sich BAR-Honda-Pilot Jenson Button Platz drei. Bei trockenen Bedingungen steuerte der neue Weltmeister Fernando Alonso seinen Renault auf Platz sechs.

Die einzige nennenswerte Aufregung ergab sich aus einem Motorschaden für Mercedes-Star Kimi Räikkönen - der vierte Schaden dieser Art in diesem Jahr für den Finnen im Training. Damit muss Räikkönen wieder einmal eine Zurückversetzung um zehn Plätze für das Rennen in Kauf nehmen - ein großer Nachteil für die Ambitionen der britisch-deutschen Mannschaft, den Zwei-Punkte-Vorsprung in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gegenüber Renault in Japan weiter auszubauen.

"Wir sind ja bekannt dafür, dass wir uns das Leben schwer machen,“ kommentierte Mercedes-Rennleiter Norbert Haug den neuerlichen Defekt. Das Ferrari-Duo Rubens Barrichello und Michael Schumacher begnügte sich in der ersten Sitzung mit jeweils neun Runden und den Plätzen 16 und 18.

Nieselregen im zweiten Training

Das zweite freie Training sorgte insofern für Abwechslung, als nach gut einer halben Stunde der vorhergesagte Regen bei den meisten Teams für ein stark reduziertes Programm sorgte. Der einsetzende Regen änderte jedoch nichts daran, dass abermals ein Testfahrer die Nase vorn hatte. Diesmal setzte sich Toyota Mann Ricardo Zonta mit 1.30,682 Minuten an die Spitze der Zeitenliste, gefolgt von Ex-Weltmeister Michael Schumacher, der sich eine Rundenzeit von 1.31,716 Minuten notieren ließ.

McLaren-Mercedes-Testpilot Pedro des la Rosa rundete im zweiten Training das Trio an der Spitze ab. Rubens Barrichello untermauerte den Aufwärtstrend der Roten mit der viertbesten Zeit. Die Leistung der Ferrari ist allerdings noch nicht zu hoch zu bewerten. Sie wechselten eher als die Konkurrent auf frische Reifen. Die Gegner konnten im Nieselregen nicht mehr antworten.

Eine beachtliche Vorstellung lieferte Jordan Gast-Starter Sakon Yamamoto, der zwischen den beiden Sauber auf Rang 17 kam und die Stammfahrer Monteiro und Karthikeyan klar distanzierte.

GP Japan, Ergebnis 2. Training:

Fahrer Auto Zeit
1. Ricardo Zonta Toyota: 1:30,682 min.
2. Michael Schumacher Ferrari: 1:31,716 min.
3. Pedro de la Rosa McLaren-Mercedes: 1:31,821 min.
4. Rubens Barrichello Ferrari: 1:32,267 min.
5. Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes: 1:32,849 min.
6. Ralf Schumacher Toyota: 1:32,917 min.
7. Jarno Trulli Toyota: 1:33,122 min.
8. Fernando Alonso Renault: 1:33,259 min.
9. Jenson Button BAR-Honda: 1:33,453 min.
10. Mark Webber Williams-BMW: 1:33,520 min
11. David Coulthard Red Bull-Cosworth: 1:33,563 min.
12. Antonio Pizzonia Williams-BMW: 1:33,679 min
13. Takuma Sato BAR-Honda: 1:34,330 min.
14. Giancarlo Fisichella Renault: 1:34,400 min.
15. Felipe Massa Sauber-Petronas: 1:34,421 min.
16. Felipe Massa Sauber-Petronas: 1:34,707 min.
17. Sakon Yamamoto Jordan-Toyota: 1:34,829 min.
18. Jacques Villeneuve Sauber-Petronas: 1:34,874 min.
19. Vitantonio Liuzzi Red Bull-Cosworth: 1:34,977 min.
20. Robert Doornbos Minardi-Cosworth: 1:35,150 min.
21. Tiago Monteiro Jordan-Toyota: 1:35,388 min.
22. Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes: 1:37,371 min.
23. Christijan Albers Minardi-Cosworth: 1:37,626 min.
24. Narain Karthikeyan Jordan-Toyota: 1:38,034 min.

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