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GP Kanada 2010 - Ergebnis Training 2

Vettel fährt Tagesbestzeit, Rosberg Dritter

Sebastian Vettel hat im zweiten Freien Training zum GP Kanada ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Red Bull-Pilot sicherte sich die Tagesbestzeit knapp vor Fernando Alonso. Nico Rosberg wurde auf Rang drei bester Mercedes-Fahrer. Teamkollege Schumacher auf Rang neun.

Das Rennwochenende von Montreal verspricht viel Spannung. In den ersten Freien Trainings trennte die ersten zehn Piloten nur eine Sekunde. Sechs verschiedenen Teams landeten in der Tageswertung am Freitag unter den ersten Acht.

Die schnellste Zeit des Tages sicherte sich am Nachmittag Sebastian Vettel. Der Red Bull-Pilot ließ dabei seinen Teamkollegen Mark Webber mit vier Zehnteln deutlich hinter sich. Schon im ersten Training hatte der junge Heppenheimer das Teamduell klar für sich entschieden, als wolle er nach dem Streit von Istanbul ein Ausrufezeichen setzen.

Fernando Alonso verpasst Bestzeit knapp

Am ehesten konnte noch Fernando Alonso dem ehrgeizigen Deutschen auf den Fersen bleiben. Mit 86 Tausendsteln Rückstand belegte der Spanier am Ende Rang zwei in der Tageswertung. Auf Position drei lief der Silberpfeil von Nico Rosberg ein. Der Deutsche wies bereits einen Rückstand von knapp drei Zehnteln auf.

Damit konnte Rosberg aber immerhin seinen Teamkollegen Michael Schumacher hinter sich lassen. Der Rekordweltmeister, der im ersten Training noch auf Rang zwei und damit vor Rosberg lag, kämpfte am Nachmittag mit seinem Auto und den seiner Meinung nach zu weichen Reifen. Am Ende sprang nur der neunte Rang heraus.

Sutil überraschend stark

Besser lief es für Landsmann Adrian Sutil. Der Force India-Pilot fuhr hinter Mark Webber (Red Bull) und Felipe Massa (Ferrari) die sechstbeste Zeit und ließ damit sogar die beiden favorisierten McLaren hinter sich. Lewis Hamilton und Jenson Button liefen nur auf den Plätzen sieben bzw. elf ein.

Die schwächeren Zeiten am Nachmittag könnten ein Zeichen sein, dass McLarens Schwächen bei der Traktion die Top-Speed-Vorteile auffressen. Teamchef Martin Whitmarsh konnte nach dem ersten Training noch keine Einschätzung abgeben: "Die Strecke war heute noch so rutschig, da hatte jeder Traktionsprobleme. Wir können also erst am Samstag sagen, ob wir uns in diesem Bereich verbessert haben."

Williams vor Sauber und Toro Rosso

Knapp hinter den Top-Ten platzierten sich die beiden Williams-Piloten Rubens Barrichello und Nico Hülkenberg. Auf den Rängen zwölf und 13 hofft das brasilianisch-deutsche Doppel auf Ausfälle der Spitzenteams, um noch in die Punkte zu rutschen. Allerdings schien es am Freitag, als hätte Williams zumindest Toro Rosso und Sauber überholt.

Für Timo Glock lief es dagegen in die andere Richtung. In beiden Trainings musste sich der Virgin-Pilot sogar den beiden HRT-Autos geschlagen geben. Nur Teamkollege Lucas di Grassi war jeweils noch einen Tick schlechter.

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