Nico Rosberg - GP Kanada 2014 xpb
Kevin Magnussen - McLaren - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 7. Juni 2014
Kamui Kobayashi - Caterham - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 7. Juni 2014
Kamui Kobayashi - Caterham - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 7. Juni 2014
Kamui Kobayashi - Caterham - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 7. Juni 2014 66 Bilder

GP Kanada 2014 (Qualifying)

Rosberg knapp vor Hamilton auf Pole

Nico Rosberg macht in Montreal dort weiter, wo er in Monaco aufgehört hat. Der WM-Spitzenreiter schnappte sich im Qualifying zum GP Kanada die dritte Pole Position der Saison - 79 Tausendstel vor Teamkollege Lewis Hamilton. Sebastian Vettel startet dahinter auf Rang 3.

Damit hatte in Kanada keiner gerechnet. Nach souveränen Trainingsleistungen hatten die meisten Fans mit einer Hamilton-Pole Position gerechnet. Doch im entscheidenden Top Ten-Finale schlug Nico Rosberg eiskalt zurück. In 1:14.874 Min. sicherte sich der Deutsche die Pole Position. Lewis Hamilton hatte die Chance nachzuziehen, verfehlte die Vorgabe seines Teamkollegen allerdings um 79 Tausendstel.

"Der beste Startplatz ist richtig gut", freute sich Rosberg. "Ich habe mich über das ganze Wochenende kontinuierlich gesteigert. Im Qualifying ist alles aufgegangen. Das Setup hat gepasst. Ich habe mich richtig wohlgefühlt im Auto. Ich freue mich schon auf das Rennen morgen."

Auch Hamilton gratulierte fair: "Nico hat einen fantastischen Job erledigt heute. Ich hatte leider kein besonders gutes Qualifying. In der entscheidenden Runde bin ich in den Kurven 6 und 8 etwas zu weit nach außen gekommen. Nico war verdammt schnell heute. Es wird sicher wieder ein enger Kampf morgen im Rennen."

Vettel deutlich hinter Rosberg und Hamilton auf Rang 3

Der Kampf um die Pole Position war wieder einmal eine rein silberne Angelegenheit. Für Sebastian Vettel war nicht mehr drin als Rang 3. Knapp 6 Zehntel fehlten dem Weltmeister auf die Bestzeit. "Ich kam nicht so gut in Schwung. Erst im letzten Versuch bin ich besser in den Rhythmus gekommen und habe mehr riskiert. Zum Glück habe ich die Runde zusammenbekommen. Mit Rang 3 kann ich heute zufrieden sein."

Immerhin konnte der Deutsche die beiden Williams hinter sich halten. Valtteri Bottas und Felipe Massa hinterließen auf den Plätzen 4 und 5 einen starken Eindruck. "Das wird nicht leicht morgen. Die Williams haben einen sehr guten Top-Speed. Aber ich werde mein Bestes geben", so Vettel. Teamkollege Daniel Ricciardo steht hinter den weißen Autos auf Rang 6.
 
Ferrari konnte die guten Trainingseindrücke nicht bestätigen. Fernando Alonso startet auf Rang 7 in der vierten Startreihe. Neben dem Spanier steht überraschend Jean-Eric Vergne im Toro Rosso. Die letzten beiden Top Ten-Plätze sicherten sich McLaren-Pilot Jenson Button und Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari.

Hülkenberg mit guten Chancen auf Punkte

Für Nico Hülkenberg reichte es dagegen nicht ganz für die Top Ten. 4 Hundertstel fehlten in der entscheidenden Runde zum Einzug in das Q3-Finale. Allerdings darf sich der Rheinländer als erster Pilot im Feld aussuchen, auf welchen Reifen er starten will. Die Piloten vor Hülkenberg müssen die gebrauchten Supersofts aus dem Qualifying nutzen. Mit der richtigen Taktik stehen die Chancen gut, dass die Punkteserie auch im 7. Rennen der Saison hält.

Für Hülkenberg war das vorzeitige Ende keine Überraschung: "Renault und Ferrari haben seit Anfang der Saison extrem aufgeholt. Wir haben schon das ganze Wochenende nicht so gut ausgesehen. Es ist alles etwas krampfig. Die Runde war ganz okay. Mit etwas Glück hätte ich es auch in die Top Ten geschafft. Ich denke mit einer alternativen Strategie können wir morgen noch etwas rausholen."

Für Adrian Sutil wird es dagegen deutlich schwerer mit einer Zielankunft in den Top Ten. Immerhin erreichte der Sauber-Pilot das Minimalziel - er überstand die erste Qualifying-Runde. Im zweiten Abschnitt war dann aber auf Platz 16 Schluss. Mehr ist im Auto momentan einfach nicht drin.

Gutierrez startet aus der Boxengasse

Esteban Gutierrez wird am Sonntag gar nicht in der Startaufstellung stehen. Der Mexikaner muss den GP Kanada von der Boxengasse aus beginnen. Nach seinem Ausrutscher mit Banden-Kollision im dritten Training stellte Sauber einen irreparablen Schaden am Chassis fest. Über Nacht müssen die Mechaniker ein neues Auto aufbauen. Der Wechsel erzwingt einen Start aus der Boxengasse.
 
So steht der Caterham von Marcus Ericsson auf dem letzten Startplatz. Der Schwede hatte in Kurve 9 die Kontrolle über sein Auto verloren. Rückwärts ging es in die Bande, was zu einem vorzeitigen Ende der ersten Quali-Session führte. Auch für Pastor Maldonado war das Q1 früher als geplant beendet. Der Venezolaner musste sein Auto mit einem Defekt in der Auslaufzone von Kurve 4 parken. Immerhin konnte er mit einer schnellen Runde zuvor noch die beiden Marussia und Caterham hinter sich halten.

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