GP Kanada 2014 (Training 1)

Alonso schlägt Mercedes-Duo

Fernando Alonso - Ferrari - GP Kanada 2014 Foto: xpb 119 Bilder

Verkehrte Welt im ersten Training zum GP Kanada: Fernando Alonso hat sich die erste Bestzeit des Montreal-Wochenendes gesichert. Die beiden Mercedes-Piloten mussten sich knapp geschlagen geben.

Muss Mercedes in Kanada mit mehr Gegenwehr rechnen? Im ersten Training zeigte sich Ferrari auf dem Circuit Gilles Villeneuve ungewöhnlich stark. Fernando Alonso fuhr in 1:17.238 Minuten die erste Bestzeit des Wochenendes. Lewis Hamilton und Nico Rosberg mussten sich mit 0,016 bzw. 0,146 Sekunden Rückstand mit den Plätzen 2 und 3 zufrieden geben.

Strecke noch sehr rutschig zum Auftakt

Allerdings war die erste Session noch nicht sehr aussagekräftig. Die öffentlichen Straßen auf der Ile Notre Dame präsentierten sich am Freitagvormittag (6.6.2014) noch sehr staubig. Über die gesamten 90 Minuten sahen die Fans auf den gut gefüllten Tribünen zahlreiche Verbremser und Ausrutscher.
 
Auch das Wetter war bei der Suche nach Grip nicht gerade behilflich. Bei nur 18°C Außentemperatur und einem wolkenverhangenen Himmel hatten die Piloten alle Mühen, die Gummis in das Arbeitsfenster zu bekommen. Folge der schlechten Bedingungen waren Körnende Reifen –vor allem auf der Hinterachse.

Große Abstände hinter Alonso-Bestzeit

Obwohl die Zeitentabelle wegen der Verhältnisse sicher noch nicht ganz das wahre Bild widerspiegelte, sind die großen Abstände zwischen den Piloten schon etwas überraschend. Sebastian Vettel auf Rang 4 fehlten bereits knapp 9 Zehntel auf die Bestzeit. Valtteri Bottas im Williams auf Rang 5 lag schon mehr als eine Sekunde hinter der Spitze zurück.
 
Einen guten Eindruck hinterließen die beiden McLaren-Piloten Jenson Button und Kevin Magnussen auf den Positionen 7 und 8. Nico Hülkenberg und Adrian Sutil beendeten die Auftaktsitzung dagegen auf den Plätzen 11 bzw. 13 im Mittelfeld. Wo Force India und Sauber wirklich stehen, wird aber erst das zweite Training zeigen, wenn erstmals die Supersoft-Reifen aufgezogen werden.

Bianchi touchiert die Mauer

Ganz schlecht lief die erste Sitzung für Felipe Massa (Williams) und Jean-Eric Vergne (Toro Rosso). Beide mussten das Training mit Hybrid-Problemen vorzeitig beenden. Auch für Jules Bianchi war etwas früher Schluss. Der Held von Monaco touchierte mit seinem Marussia die Mauer in Kurve 4 und beschädigte sich die Hinterradaufhängung.

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