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GP Malaysia 2010
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GP Malaysia 2010 - Ergebnis Training 2

Hamilton wieder vorne - Deutsche stark

Auch im zweiten Training von Malaysia konnte sich Lewis Hamilton die Bestzeit sichern. Der McLaren-Pilot verwies Sebastian Vettel auf Rang zwei. Mit Nico Rosberg auf Rang drei und Michael Schumacher auf Platz fünf hinterließ auch Mercedes GP einen starken Eindruck.

Der erste Trainingstag in Malaysia wurde von Lewis Hamilton dominiert. Der Weltmeister von 2008 setzte sich in beiden Sitzungen an die Spitze des Klassements. Am Nachmittag legte der Engländer in 1:34.175 Minuten die Tagesbestzeit auf die 5,43 Kilometer lange Piste. Am ehesten folgen konnte ihm dabei Sebastian Vettel. Der Favorit für den Rennsieg am Sonntag hatte am Freitag (2.4.) noch einen Rückstand von 26 Hundertstel auf die Vorgabe seines McLaren-Konkurrenten.

Vier "Silberpfeile" in den Top 5

Neben Hamilton hinterließen auch die anderen drei Silberpfeile einen guten Eindruck. Nico Rosberg blieb im Mercedes-Werksauto nur drei Tausendstel hinter Vettel. Jenson Button kam mit dreieinhalb Zehnteln Rückstand auf die Spitze auf Rang vier. "Er war mit etwas viel Flügel unterwegs und hat sich die Hinterreifen ruiniert", erklärt McLaren-Ingenieur Jonathan Neale. "Als wir die Einstellungen geändert hatten, lief es deutlich besser."

Michael Schumacher war auf Rang fünf schon der langsamste Pilot im silbernen Quartett. Immerhin 40 Sekunden führte der Rekordchampion das Klassement in der frühen Phase der Session an.

Das vierte Top-Team, Ferrari, hielt sich wie zuletzt am Freitag noch etwas zurück. Fernando Alonso blieb auf Rang sieben sogar noch hinter Renault-Pilot Robert Kubica. Felipe Massa kam nicht über Rang 15 hinaus. Allerdings scheinen die Italiener noch zu pokern. "Ich bin zufrieden mit dem Auto", strahlte Massa trotz seiner Platzierung. Auch die Konkurrenz rechnet weiter mit den Italienern. McLaren glaubt, dass Ferrari mit ca. 140 Kilo Sprit unterwegs war. "Dafür waren die Zeiten sehr gut", erklärte Neale.

Force India stark - Williams schwach

Mit Adrian Sutil kam noch ein vierter deutscher Pilot unter die ersten Zehn. Wie schon im ersten Test ist der Force India ein heißer Anwärter auf WM-Punkte. Von Williams lässt sich das momentan nicht sagen. Die Plätze 16 und 17 lassen auf größere Probleme schließen. Während Nico Hülkenberg im ersten Training noch vor Rubens Barrichello lag, drehte sich die Reihenfolge in der zweiten Session um.

Im Kampf um die Krone bei den Neulingen hinterließ Lotus einen bärenstarken Eindruck. Vor heimischer Kulisse konnte das Team mit der malaysischen Flagge auf der Airbox alle anderen Neulinge schlagen. Jarno Trulli und Heikki Kovalainen konnten auf den Plätzen 18 und 19 sogar einen Red Bull hinter sich lassen. Allerdings bog Mark Webber nach einer halben Stunde mit einem Motorschaden ins Kiesbett ab. Nach Aussage von Red Bull war das Renault-Triebwerk allerdings schon am Ende seiner Laufleistung angelangt. Der Verlust wiege nicht so schwer.

Glock nicht auf Lotus-Niveau

Timo Glock kam im Virgin nicht ganz an die Zeiten der Lotus ran. Eine halbe Sekunde hinter der selbst gesetzten Messlatte belegte der Hesse Rang 21. Am Ende des Feldes rangierten wie schon am Morgen die beiden Autos von HRT. Im ersten Training war Senna noch schneller als Chandhok. Am Nachmittag übergab der Inder dann die Rote Laterne an seinen Teamkollegen.

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