GP Malaysia

Fisichella auf Pole

Foto: Daniel Reinhard

Giancarlo Fisichella sicherte sich im Renault den ersten Startplatz zum Großen Preis von Malaysia (19.3.). Nico Rosberg war als Dritter bestplatzierter Deutscher. Die beiden Schumacher-Brüder starten nach Motorwechseln von ganz hinten.

Für Michael Schumacher war der Kampf um die Pole Postion schon vor der Qualifikation in Sepang verloren. Bei Ferrari entschloss man sich doch zum Motorwechsel. Beim letzten Freien Training am Samstag (18.3.) sicherte sich Schumacher noch Bestzeit, im Abschlusstraining ging es nur um Schadensbegrenzung. Schumacher fuhr am Ende die viertschnellste Zeit, abzüglich der Strafversetzung ergibt das am Rennsonntag Startplatz 13.

Nicht viel besser erging es Teamkollege Felipe Massa. Beim Brasilianer wechselten die Mechaniker schon zum zweiten Mal an diesem Wochenende den V8. Massa geht als 21. ins Rennen. Hinter ihm steht noch Ralf Schumacher, der zwar mit der zehntschnellsten Zeit in der zweiten Quali-Runde für das Topqualifying qualifiziert war, doch direkt nach Überqueren der Ziellinie platzte der Toyota-Motor.

Heidfeld verpasst Einzug ins Topqualifying

Ohne Panne, aber mit Verkehr verpasste Nick Heidfeld den Kampf um die besten zehn Plätze. Der BMW-Fahrer wurde durch David Coulthard aufgehalten (der wegen seines Motorwechsels das Rennen als 19. aufnimmt) und fuhr die 15. Zeit. Durch die Rückstufung der Schumacher-Brüder, Barrichello und David Coulthard geht Heidfeld als Elfter ins Rennen.

Die deutsche Fahne hielt Nico Rosberg hoch. Dem Williams-Fahrer gelang im zweiten Grand Prix seines Lebens mit Rang drei der Sprung in die zweite Startreihe, Teamkollege Mark Webber steht zwei Ränge hinter ihm.

Wo blieben die Stars?

Die dritte Pole Position seiner Karriere holte sich bei 40 Grad Luft- und 50 Grad Asphalttemperatur Renault-Fahrer Giancarlo Fisichella, nur eineinhalb Zehntel dahinter landete Honda-Fahrer Jenson Button auf Rang zwei, während dessen Teamkollege Rubens Barrichello als Zwölfter den Einzug in die Top Ten verpasste. Der Brasilianer muss wegen eines Motorschadens ohnehin ans Ende des Feldes (Platz 20).

Weltmeister Fernando Alonso landete auf einem unauffälligen achten Rang. Wegen einer Panne mit der Tankanlage hatte das Team aus Versehen zu viel Sprit in den R26 gefüllt. Auf den Rängen sechs und sieben platzierten sich die McLaren-Mercedes, wobei Juan Pablo Montoya das Duell gegen Kimi Räikkönen um sieben Hundertstelsekunden für sich entschied.

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