GP Malaysia

Hamilton legt vor

Foto: dpa

McLaren-Pilot Lewis Hamilton hat im Freien Training am Freitag (21.3.) in Sepang die schnellste Zeit gefahren. Der Melbourne-Sieger lag bei seiner besten Runde anderthalb Zehntel vor Felipe Massa im Ferrari.

Damit scheint uns auch in Sepang wieder ein enges Duell zwischen den beiden Top-Teams zu erwarten. An einem ereignisreichen Testtag folgte hinter dem Spitzenduo mit Weltmeister Kimi Räikkönen ein weiterer Ferrari. Am Freitag hatten die Piloten noch einige Probleme mit der anspruchsvollen Strecke in Sepang. Vor allem die Haarnadel-Kurve kurz vor Start-Ziel stellte die Fahrer ohne die verbotene Traktionskontrolle vor einige Probleme.

Arbeit für die Teams

Auch auf der technischen Seite lief bei vielen Teams nicht alles reibungslos. Getriebeprobleme gab es bei Hamilton, Kubica, Alonso und Bourdais. Bei Sebastian Vettel explodierte am Vormittag die Bremsscheibe, an David Coulthards Red Bull führte ein gebrochener Lenkhebel zu einem kapitalen Crash. Bei Adrian Sutil gab der Ferrari-Motor im Heck seinen Geist auf und Kimi Räikkönen stand wegen eines Kommunikationsfehlers in der Telemetrie am Morgen plötzlich ohne Sprit da – ausgerechnet als sich Jean Todt das erste Mal an der Strecke blicken ließ.

Auch in puncto Reifen scheint Sepang ähnlich anspruchsvoll zu sein, wie zuletzt Melbourne. Neben der Hitze strapazieren vor allem die schnellen, langen Kurven die Gummis. Da Ferrari am schonendsten mit den Gummis umgeht, sind die Italiener nach den ersten Eindrücken für das Rennen leicht favorisiert. Auch Williams sollte mit den Bedingungen wieder gut zurecht kommen.

BMW mit vollen Tanks

Positiv überraschen konnte am Freitag dagegen Honda. Jenson Button fuhr kurz vor Tagesende die viertschnellste Zeit. Von den deutschen Piloten war Sebastian Vettel am besten unterwegs. Nach Problemen am Vormittag kam der Heppenheimer in der zweiten Session auf Rang fünf. Dan leichtem Auto gelang es dem Toro Rosso-Piloten als einzigem aus dem deutschen Quintett, unter die Top Ten zu fahren.

Nico Rosberg ließ es eher ruhig angehen und setzte sich mit 1,8 Sekunden Rückstand auf Rang zwölf. Auch die BMW fuhren wie üblich am Freitag mit viel Sprit: Der Melbourne-Zweite Nick Heidfeld kam am Ende auf Rang 13, Kubica vier Zehntel davor auf acht.

Nach Einschätzung von Flavio Briatore waren Heidfeld, Kovalainen (Rang sieben) und die beiden Renault auf den Plätzen 14 (Alonso) und 15 (Piquet) „die einzigen Ehrlichen im Feld“, die keinen Sprit abgelassen haben. Auch Timo Glock war nach seinem Abflug von Melbourne wieder im Einsatz. Der Toyota-Pilot fuhr mit seiner lädierten Hand in beiden Sessions insgesamt 62 Runden und sollte somit auch eine Renndistanz überstehen.

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