Vitaly Petrovs Schrecksekunde

Renault-Flugeinlage mit harter Landung

Petrov GP Malaysia 2011 Formel 1 Foto: xpb 22 Bilder

In einer Komödie wäre es sicher ein lustiger Gag gewesen, aber Vitaly Petrov war sicher nicht zum Lachen zumute, als er plötzlich das lose Lenkrad in der Hand hatte. Er wurde im eigenen Auto zum hilflosen Passagier.

Die Kontrolle zu verlieren, ist für einen Rennfahrer mit das schlimmste, was passieren kann. Vitaly Petrov musste genau diese Erfahrung beim Grand Prix von Malaysia machen. In Australien glänzte er noch mit einem grandiosen dritten Platz, in Malaysia machte er sich mit einem Fahrfehler zum Gespött.

Bodenwelle wurde ihm zum Verhängnis

Auf Platz acht liegend war der Russe nur wenige Runden vor Schluss einen Moment unaufmerksam. "Ich kam in der Kurve etwas weiter raus, da ich Untersteuern hatte", berichtet Petrov. "Dann war ich neben der Strecke und wollte wieder zurück. Dabei fuhr ich über eine große Bodenwelle." Der Renault von Petrov wurde ausgehebelt und segelte mehrere Meter durch die Luft. Beim Aufschlag hatte der Russe plötzlich das lose Lenkrad in der Hand und wurde zum Passagier.

"Wenn man ein Formel-Auto schon mal fliegen gesehen hat, dann weiß man, dass die Landung sehr hart ist. Da ist die Lenksäulen-Halterung gebrochen", erklärt Renault-Teamchef Eric Boullier. Petrov hatte keine Chance mehr und musste mit ansehen, wie er in eine Streckentafel krachte.

Kleiner Fehler mit großer Wirkung

"Es war nur ein kleiner Fehler, den ich gemacht habe", sagt er. "Der sollte nicht solche Konsequenzen haben. Ich verstehe nicht, warum da so eine große Bodenwelle ist." Für Petrov war es nicht das erste Mal, dass er mit einem kleinen Fehler eine gute Platzierung zunichte machte. Schon in der vergangenen Saison verschenkte er vielversprechende Platzierungen mit unüberlegten Aktionen.

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