GP Malaysia

Wieder ein Schumi-Sieg

Foto: dpa

Der 72. WM-Sieg von Michael Schumacher war zu keinem Rennzeitpunkt gefährdet. Juan Pablo Montoya wurde im Williams-BMW Zweiter, Teamkollege Ralf Schumacher und McLaren-Mann Kimi Räikkönen schieden mit Defekten aus.

In einem ereignisarmen Rennen hielten die Fans nur einmal den Atem an, als Mark Webber auf Startplatz zwei beim Start zunächst stehen blieb. Davon profitierte Pole-Mann Michael Schumacher, der ohne Gegenwehr davonzog. Teamkollege Barrichello rutschte in der zweiten Runde bei leichtem Nieselregen kurz von der Ideallinie und musste Juan Pablo Montoya im Williams-BMW passieren lassen.

Der Kolumbianer war der einzige ernsthafte Schumacher-Verfolger bei diesem Malaysia-GP, der bis auf ein leichtes Tröpfeln zu Beginn trocken blieb. Im Abstand von vier bis sechs Sekunden konnte Montoya dem Weltmeister folgen, kam aber nie in Angriffsposition. Als er nach seinem dritten Boxenstopp mehrere Runden vom am Ende viertplatzierten Barrichello aufgehalten wurde, war das Rennen gelaufen, und Michael Schumacher fuhr ungefährdet zum zweiten Saisonsieg vor Montoya.

Motor- und Getriebeschaden bei der Konkurrenz

Montoyas Teamkollege Ralf Schumacher verlor schon beim Start einige Ränge. Der Deutsche kollidierte später mit Mark Webber, daraufhin war das Fahrverhalten seines Williams-BMW etwas gewöhnungsbedürftig. Ein Motorschaden machte seinem Leidensweg ein Ende.

Bei Kimi Räikkönen stoppte ein Getriebeschaden die Reise. Zuvor lag der Finne ohne Aussicht auf Verbesserung auf dem vierten Rang. Teamkollege David Coulthard kam als Sechster hinter Renault-Fahrer Jarno Trulli ins Ziel. Dessen Teamkollege Fernando Alonso arbeitete sich mit neuem Motor vom letzten Startplatz wie das Messer durch die Butter nach vorn und wurde Siebter. Den letzten WM-Punkt kassierte Felipe Massa im Sauber.

Button auf dem Treppchen

Grund zum Feiern hatte das BAR-Team. Jenson Button eroberte mit Rang drei seine erste Treppchenplatzierung für die Mannschaft von David Richards. Frust dagegen bei Jordan. Nick Heidfeld hatte sich nach gutem Start und starker Anfangsphase zeitweilig bis auf Rang sieben vorgearbeitet, aber ein Problem mit der Tankanlage warf ihn zurück. Am Ende erlöste ihn ein Getriebeschaden.

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