GP Malaysia

Wieder mal Davidson

Foto: Honda

Wie gewöhnlich waren es auch in Sepang die Testfahrer, die dem Trainings-Freitag ihren Stempel aufdrückten. Anthony Davidson sicherte sich im Honda wie in Bahrain die Bestzeit, Zweiter wurde Williams-Tester Alexander Wurz. Michael Schumacher landete im Ferrari auf Rang sieben.

Als sich Anthony Davidson in der ersten Viertelstunde des zweiten Trainings von der Strecke drehte, mag mancher Kollege aufgeatmet haben: Endlich stiehlt der Honda-Testfahrer den "echten" GP-Fahrern einmal nicht die Schau. Pustekuchen. Das Routine-Testprogramm geriet zwar durch Davidsons Ausrutscher ins Wanken, was die Bestzeit anging, blieb der Engländer im Fahrplan.

Fünf Minuten vor Trainingsende ging er zu einem entscheidenden Versuch auf die Bahn und holte sich mit dem Fallen der Zielflagge in 1:35,041 Minuten die Tagesbestzeit vor Alex Wurz im Williams. Die Honda-Kollegen Jenson Button und Rubens Barrichello agierten dagen mit den Rängen acht und zehn unauffällig.

Starker Alonso

Auffällig dagegen die Form des Weltmeisters. Fernando Alonso hielt nicht nur die Bestzeit, bevor die Freitagstester mit frischen Reifen auf ihre schnellen Runden gingen, der Spanier konnte eine ganze Serie von starken Zeiten setzen und bewies, dass Renault bei den Dauerläufen die Nase vorn hat. Alonso blieb am Ende Rang drei und Platz eins unter den regulären GP-Fahrern.

Schnell war auch Ferrari-Mann Felipe Massa, der sich mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand auf Alonso Platz vier sicherte. Michael Schumacher begnügte sich mit Rang sieben und acht Zehnteln Rückstand auf Alonso.

Montoya zieht sein Auto selbst

Gut sah Kimi Räikkönen aus, der seinen McLaren auf den fünften Rang lenkte. Teamkollege Juan Pablo Montoya erlebte dagegen wieder einen harzigen Tag. Einmal drehte sich der Kolumbianer, zu allem Überfluss blieb sein McLaren dann am Ende der Boxenausfahrt mit einer Panne liegen. Weil die Mechaniker befürchteten, sie dürften ihrem Fahrer hinter dem Boxengassenausgang nicht helfen, organisierte Montoya selbst einen Wagenheber und zog sein Auto allein in die Boxenstraße zurück.

Den minimalsten Aufwand leistete sich im zweiten Training Williams. Mark Webber drehte lediglich fünf Runden, Nico Rosberg griff ebenfalls erst in den letzten zehn Trainingsminuten ein und fuhr sechs Umläufe. So reichte es nur für die Ränge 20 und 21.

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