Fernando Alonso - Monaco 2010 xpb
GP Monaco 2010
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GP Monaco 2010 - Ergebnis Training 1

Alonso vor Vettel, Schumi Sechster

Fernando Alonso hat im Freien Training von Monaco eine erste Duftmarke abgegeben. Der Ferrari-Pilot sicherte sich mit sieben Hundertsteln Vorsprung vor Sebastian Vettel die Bestzeit. Michael Schumacher fuhr bei seiner ersten Ausfahrt in Monaco die sechstbeste Zeit.

Mit azur-blauem Himmel begrüßte Monte Carlo die Formel 1 am ersten Trainingstag. Vom angekündigten Regen keine Spur im Fürstentum. Am besten nutzte Fernando Alonso die idealen Bedingungen. Der neue Ferrari-Star umkurvte den 3,34 Kilometer langen Kurs in 1:15.927 Minuten und war damit knapp schneller als Sebastian Vettel im Red Bull.

Auch Geheimfavorit Robert Kubica hinterließ im ersten Test einen guten Eindruck. Genau wie Vettel blieb der Pole im Renault innerhalb einer Zehntel Rückstand auf Alonso. Hinter Kubica tat sich bereits die erste Lücke auf. Barcelona-Sieger Mark Webber wies bereits viereinhalb Zehntel Rückstand auf. Auch Ferrari-Pilot Felipe Massa konnte seinem Teamkollegen an der Spitze nicht folgen.

Schumacher wieder vor Rosberg

Mit Spannung wurde die erste Monaco-Ausfahrt von Michael Schumacher seit seiner Rückkehr erwartet. Der fünfmalige Sieger im Fürstentum begnügte sich mit Rang sechs, noch einen Platz vor dem besten McLaren von Lewis Hamilton. Schumachers Teamkollege Nico Rosberg konnte die Vorgabe des Rekordweltmeisters wie schon in Barcelona nicht mitgehen. Der Wahlmonegasse landete in seiner Heimat nur auf Rang elf.

Zwei Plätze vor ihm schaffte es mit Adrian Sutil immerhin noch ein dritter deutscher Fahrer in die Top Ten. Der Force India-Pilot wurde seinem Ruf als Monaco-Spezialist gerecht und klassierte sich nur knappe neun Zehntel hinter der Bestzeit auf Position neun.

Glock schnellster Neuling

Für Nico Hülkenberg lief es noch nicht ganz optimal. Der Williams-Pilot blieb auf Rang 16 eine Sekunde hinter der teaminternen Messlatte Rubens Barrichello. Besser lief es für den sechsten Deutschen im Feld. Timo Glock sicherte sich wieder einmal den Titel bester Neuling. Der Virgin-Pilot konnte den Lotus von Heikki Kovalainen knapp hinter sich halten. Besondere Motivation sollte dem Wersauer die Tatsache geben, dass er nur noch eine Sekunde hinter dem Rest des Feldes lag.

Der langsamste Pilot der etablierten Teams hieß am Vormittag Kamui Kobayashi. Beim Versuch seine Zeit zu verbessern krachte der Japaner in der Hafenschikane in die Bande, verlor den Frontflügel und beschädigte sich die hintere Felge. Auch HRT-Pilot Karun Chandhok ließ seinen Boliden nicht heil. Der Inder feuerte sein Rennauto in Massenet in die Leitplanke und musste mit dem Kran geborgen werden.

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