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GP Monaco 2010 - Qualifying
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GP Monaco 2010 - Kubica in der ersten Reihe

Kubica setzt Hoffnung auf Renn-Setup

Renault-Pilot Robert Kubica ist der Überraschungsmann des Wochenendes. Im Qualifying verpasste der Pole die Pole Position nur um drei Zehntel. Doch Kubica hob sich nach einigen Angaben noch Reserven für das Rennen auf.

Drei Renault-befeuerte Autos starten am Sonntag (16.5.) von den ersten Plätzen. Die zweite Pole Position von Mark Webber innerhalb von acht Tagen war genauso wenig überraschend wie der dritte Platz von Sebastian Vettel. Mit Robert Kubica auf Rang zwei hatten vorher allerdings nur die kühnsten Experten gerechnet.

Kubicas Reifen machen schlapp

Dabei hätte es im letzten Abschnitt der Qualifikation sogar noch besser laufen können für den Mann aus Krakau. Als einziger Pilot konnte sich der Renault-Pilot zwei Sätze der schnellen weichen Reifen für die Runde der letzten Zehn aufheben. "Bei meinem zweiten Versuch bin ich schon die erste Runde Vollgas gefahren, weil man nie weiß, ob man nicht in der zweiten Runde Verkehr bekommt", erklärt der 25-Jährige. "Doch ab dem zweiten Sektor waren meine Reifen hinüber."

Wenn man die Gummis richtig anfährt, ist die zweite Runde normalerweise die schnellere in Monaco. Die Angangszeit im ersten Sektor zeigte, dass Kubica dabei war, nachzulegen. "Platz zwei ist aber kein schlechtes Ergebnis heute. Red Bull war in Barcelona noch 1,5 Sekunden vor uns. Wir müssen realistisch sein. Wunder gibt es nicht."

Kubica mit Reserven für das Rennen

Allerdings hat sich Kubica auch noch ein paar Reserven für das Rennen übrig gelassen. "Wir haben im letzten Training die Höhe des Fahrwerks etwas nach oben geschraubt. Für das Qualifying war das nicht ideal. Aber mit mehr Sprit sollte das am Sonntag helfen." Im Rennen komme es aber nicht nur auf die reine Pace an, so Kubica. "Es geht vor allem darum, das Auto ins Ziel zu bringen und die Boxenstopps richtig zu timen, um nicht in den Verkehr zu kommen."

Insgesamt zog Kubica ein positives Fazit: "Es ist ein toller Tag für Renault und unser Team. Vor fünf Monaten waren wir kurz vor dem Abgrund und jetzt stehen wir in Monaco in der ersten Startreihe."

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