GP Monaco 2014 (Ergebnis Training 1)

Mercedes wieder mit Hamilton vorne

Lewis Hamilton - GP Monaco 2014 Foto: xpb 113 Bilder

Im ersten Freien Training zum GP Monaco bot sich am Donnerstag (22.5.2014) das gleiche Bild wie schon in den vergangenen Grands Prix: Lewis Hamilton und Nico Rosberg dominieren das Geschehen an der Spitze nach Belieben. Red Bull ist mit Daniel Ricciardo 0,235 Sekunden im Rückstand.

Manche haben gehofft, die spezielle Streckencharakteristik in Monaco würde etwas Abwechslung in die Formel 1 bringen. Doch das Zeitenklassement zeigt dieselben Namen auf den ersten Plätzen wie in den vergangenen Rennen auch.

Lewis Hamilton drehte die schnellste Runde auf dem Straßenkurs in 1:18,271 Minuten und hängte Teamkollege Nico Rosberg mit 0,032 Sekunden Vorsprung ab. Die beiden lieferten sich während der ersten Sitzung einen Schlagabtausch um die Bestzeit. Interessant: Hamilton trudelte erst wenige Sekunden vor Beginn des Trainings in der Box ein, als Rosberg schon hochkonzentriert im Auto saß.

Ricciardo wieder vor Vettel

Dahinter reihte sich Daniel Ricciardo im Red Bull ein. Der Australier robbte sich bis auf 0,235 Sekunden an die Bestzeit von Hamilton heran. Schon nach dem Barcelona-Test hatte man sich bei Red Bull optimistisch gezeigt, was die Verkürzung des Rückstands auf Mercedes angeht. Ricciardo setzte aber auch intern wieder mal ein Ausrufezeichen, indem er Sebastian Vettel im Trainingsduell um zwei Plätze schlug. "Ich habe mich selbst nicht so überrascht wie vielleicht andere", sagt der Sunnyboy zu seinem starken Auftritt in diesem Jahr.

Zwischen das Red Bull-Gespann schob sich Fernando Alonso im Ferrari mit 0,659 Sekunden Rückstand. Der Spanier kämpfte wie viele andere mit dem erhöhten Drehmoment und weniger Abtrieb als im vergangenen Jahr und parkte sein Auto kurzzeitig in der Mirabeau-Kurve. Wie Vettel hat auch Alonsos Teamkollege Kimi Räikkönen derzeit meist das Nachsehen im internen Duell. Der Finne beendete das erste Kräftemessen in Monaco auf dem sechsten Rang.

Bottas schnellster Mercedes-Kunde

Sein Landsmann Valtteri Bottas folgt auf Platz sieben im Williams als schnellster Mann mit Mercedes-Kundenmotor. Die achte Position sicherte sich Sergio Perez für Force India.  McLaren hielt zu Beginn des Trainings noch weiter vorne mit, kam am Ende mit Kevin Magnussen aber nicht über Platz neun hinaus. Nico Hülkenberg klagte über Funk über Untersteuern und wurde schließlich Zehnter.

Für Hülkenbergs ehemaligen Arbeitgeber Sauber lief es ganz und gar nicht nach Plan. Zunächst verlor Adrian Sutil eingangs Mirabeau mit starkem Übersteuern die Kontrolle, touchierte die Bande und musste mit dem Kran von der Strecke gehoben werden. Es gab jedoch keinen großen Schaden am Sauber.

Wenige Minuten später tat es ihm sein mexikanischer Teamkollege Esteban Gutierrez gleich. Er kam mit Überschuss in die Sainte Devote Kurve und fuhr geradeaus. Auch an seinem Auto schien nichts beschädigt zu sein. Bis auf ein frühes Ausscheiden von Max Chilton im Marussia, der nach einem Dreher ebenfalls in der Mirabeau-Kurve parkte, kam es aber zu keinen größeren Zwischenfällen.

Für das zweite Training, das am Nachmittag um 14 Uhr beginnt, rechnen einige Teams mit Regen. Das dürfte für wesentlich mehr Action als am Vormittag sorgen.

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