GP Monaco 2015 (Ergebnis Training 2)

Hamilton-Bestzeit in Chaos-Training

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Monaco - 21. Mai 2015 Foto: Wilhelm 110 Bilder

Die Fans bekamen in Monaco ein kurioses zweites Training geboten: Erst schnappte sich Lewis Hamilton die Bestzeit, dann sorgt der Unfall von Roberto Merhi für eine Unterbrechung. Dann kam auch noch der große Regen.

Das hatten sich die Fans sicher anders vorgestellt. Das zweite Training in Monaco verlief nicht nach Plan. Zunächst begann das Sitzung auf trockener Strecke. Lewis Hamilton drehte früh den schnellsten Umlauf in 1.17,192 Minuten. Damit verbesserte er sich um 1,8 Sekunden im Vergleich zum ersten Training.

Merhi-Unfall sorgt für rote Flaggen

Doch schon nach einer knappen Viertelstunde war die Zeitenhatz beendet. Roberto Merhi krachte in der Hafenschikane in die Leitplanken und verursachte damit eine Unterbrechung. Die Streckenposten mussten das Auto aus der Gefahrenzone transportieren.

Doch pünktlich zur Fortsetzung des Trainings fing es an zu regnen. Zunächst nur leicht. Das brachte Pastor Maldonado auf die kühne Idee, eine Runde mit dem Supersoft-Reifen zu fahren. Der Lotus-Pilot merkte jedoch schnell, dass er dabei Kopf und Kragen riskierte und schlich zurück in die Box.

Wenig später nahm der Regen dann zu. Das war der Auftakt zum langen Warten. Knapp eine Stunde lang tat sich erst einmal nichts mehr auf der Piste. Die Piloten zeigten sich wasserscheu und plauderten mit ihren Ingenieuren in der Box. Erst eine Viertelstunde vor Ende des eineinhalbstündigen Trainings wagte Fernando Alonso auf Intermediates als Erster wieder einen Umlauf. Er lockte fast alle anderen auch wieder auf die Strecke, doch die Zeiten verbesserten sich auf der nassen Bahn nicht mehr.

Klassement wenig aussagekräftig

Damit formen nur die Zeiten aus der ersten Viertelstunde das wenig aussagekräftige Klassement. Hinter Hamilton landete Teamkollege Nico Rosberg auf dem zweiten Rang mit 0,740 Sekunden Rückstand. Es folgt das Ferrari-Duo Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen. Daniil Kvyat quetschte sich als Fünfter im Red Bull noch vor die beiden Toro Rosso-Piloten Carlos Sainz und Max Verstappen.

Fernando Alonso beendete das Training im McLaren-Honda als Achter vor Force India-Pilot Nico Hülkenberg und Romain Grosjean im Lotus. Marcus Ericsson absolvierte als einziger keine gezeitete Runde mit dem Sauber.  

In unserer Galerie haben wir die Highlights vom Freien Training in Monaco.

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