GP Monaco 2015 (Training 3)

Vettel dominiert Trainings-Krimi

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Monaco - 21. Mai 2015 Foto: Wilhelm 39 Bilder

Das dritte Training zum GP Monaco bot einen Vorgeschmack auf das Qualifying. Ferrari und Mercedes duellierten sich der Spitze bis aufs Messer. Sebastian Vettel holte die Bestzeit vor Nico Rosberg.

Sehen wir zum ersten Mal in dieser Saison einen Ferrari auf dem ersten Startplatz? Die Chancen stehen in Monaco, wo die Pole der Schlüssel zum Sieg ist, gut. Im dritten Training am Samstagvormittag balgten sich die Italiener mit den Silberpfeilen und behielten am Schluss die Oberhand. Sebastian Vettel erzielte in der packenden Schlussphase die Bestzeit in 1.16,143 Minuten mit einem Polster von 0,218 Sekunden auf Nico Rosberg.

Hamilton findet kein Grip

Weil es am Donnerstag in der zweiten Sitzung regnete, hatten die Teams in der Generalprobe vor dem Qualifying ein straffes Programm zu absolvieren. Der Supersoft-Reifen kam zuvor nicht zum Einsatz. Deshalb wurden die letzten zehn Minuten des Trainings zur Rush-Hour. Mercedes setzte die weichen Pneus bereits zu Beginn der einstündigen Session ein und ließ die rot markierten Gummis am Ende noch einmal aufziehen. Rosberg schaffte es aber nicht, Vettel Paroli zu bieten. Lewis Hamilton hinkte sogar mit 0,562 Sekunden hinterher. Der Brite beklagte sich über Funk über mangelnden Grip.

Aber auch bei Ferrari verlief das Training nicht ohne Probleme. Vettel startete mit 15 Minuten Verspätung mit seinen ersten Umläufen, Kimi Räikkönen musste beim finalen Schlagabtausch zusehen. Der Finne drehte sich bei seinem ersten Versuch mit den Supersoft-Reifen in der Saint Devote von der Strecke und schlug mit dem linken Hinterrad in die Leitplanke. Am Berg parkte Räikkönen und stieg aus. Die Sitzung wurde daraufhin für drei Minuten zur Bergung des Ferraris unterbrochen. Die Zeit des Finnen reichte nur für Platz sechs aus.

Verstappen küsst Leitplanke

Red Bull-Pilot Daniel Ricciardo zeigt eine starke Leistung auf dem vierten Platz vor Carlos Sainz im Toro Rosso (+1,113 Sekunden) . Stallrivale Daniil Kvyat (+1,328 Sekunden) wurde hinter Räikkönen Siebter. Red Bull und Toro Rosso scheinen die dritte und vierte Kraft in Monaco hinter Ferrari und Mercedes zu bilden.

Sainz' Teamkollege Max Verstappen erging es ähnlich wie Räikkönen. Der Monaco-Debütant überraschte am Donnerstag noch mit Platz zwei im ersten Training, machte aber 20 Minuten vor Ende Bekanntschaft mit der Leitplanke in der Noghès-Kurve vor der Zielgeraden. Er beschädigte dabei die rechte Endplatte des Heckflügels und konnte den Wettkampf um die Spitzenzeiten nicht mehr mitgehen. Es blieb nur Platz neun hinter Jenson Button im McLaren.

Williams im Nirgendwo

Den letzten Top Ten-Platz ergatterte Romain Grosjean im Lotus. Der Franzose wird sich über die gute Leistung aber nur bedingt freuen können. Er muss wegen eines Getriebewechsels fünf Plätze weiter hinten ins Rennen gehen. Das interne Lotus-Duell mit Monaco-Spezialist Pastor Maldonado, der  Zwölfter wurde, entschied er aber immerhin für sich. Genauso wie Sergio Perez auf Rang elf, der Nico Hülkenberg im Griff hatte.

Noch gar keinen Rhythmus scheint man bei Williams gefunden zu haben. Valtteri Bottas und Felipe Massa beendeten das Training auf den Plätze 15 und 16 vor den beiden Sauber-Piloten Felipe Nasr und Marcus Ericsson.

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