GP Monaco

Erste Pole für Trulli

Foto: dpa

In einem spannenden Qualifying in Monaco eroberte Renault-Fahrer Jarno Trulli die erste Pole Position seiner Karriere. Michael Schumacher startet am Sonntag (23.5.) von Platz vier.

116 Grand Prix ist Jarno Trulli in seiner Karriere gefahren, bis zum 117. musste der 29-jährige Römer warten, um seine erste Bestzeit in der Qualifikation zu erobern. Wie in den freien Trainings waren die Renault im mittleren Sektor am Hafen eine Klasse für sich. Dank einer fehlerlosen Runde holte sich Trulli die Bestzeit. "Ich bin echt beeindruckt von meiner Zeit. Ich konnte nicht glauben, dass ich unter 1:14 gefahren bin". sagte der glückliche Italiener, dessen Teamkollege Fernando Alonso auf Rang vier fuhr.

Erst als Fünfter folgte Michael Schumacher, der im ersten Qualifikations-Durchgang als Erster auf die Strecke musste und den Straßenkehrer für die Folgenden spielte. Nach Platz 14 im ersten Durchgang musste der Weltmeister für die entscheidende Runde als Siebter auf die Bahn. Neun Gegner konnte er durchreichen, aber mehr als die fünftbeste Zeit war nicht drin. "Es war extrem rutschig im Vergleich zum Morgen. Die Ausgangsposition für die eigentliche Quali war nicht sehr gut. Alles hat seine Grenzen", sagte Schumacher.

Ralf Schumacher: "Das wird schwer"

Immerhin darf der Ferrari-Star beim Rennen aus der zweiten Reihe starten, denn sein jüngerer Bruder Ralf war im Williams-BMW zwar Zweitschnellster auf der Strecke, wegen eines Motorwechsels am Freitag bleibt ihm aber nur Startplatz zwölf. "Wir wären sicher morgen vorn dabei gewesen, aber von diesem Startplatz aus wird es schwer", sagte Ralf Schumacher, der seinen Teamkollegen Juan Pablo Montoya erstmals in dieser Saison schlagen konnte.

Montoya und BAR-Fahrer Takuma Sato vergaben eine bessere Platzierung. Montoya stellte seinen Williams-BMW in der Rascasse zu quer, Sato rumpelte mit seinem BAR-Honda vor der Hafen-Schikane über den Randstein und verbremste sich. Montoya wurde nur Zehnter, Sato kam auf Rang acht.

Button in der ersten Reihe

BAR-Kollege Jenson Button klagte über Untersteuern, konnte aber Platz drei erobern. Durch Ralf Schumachers Pech startet der Engländer beim Rennen aus der ersten Reihe. Auf Startplatz drei wird Fernando Alonso im zweiten Renault stehen.

Aufwärts geht es bei McLaren-Mercedes: Kimi Räikkönen verlor nur eine Zehntelsekunde auf Michael Schumacher und wurde Sechster hinter dem Weltmeister. David Coulthard holte Rang neun. Nick Heidfeld erhöhte im Trainigsduell gegen Giorgio Pantano auf 5:1, er startet im Jordan-Ford von Platz 17.

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