GP Monaco

Verwirrung bei Toro Rosso

Foto: Red Bull 28 Bilder

Ernüchterung macht sich breit bei Toro Rosso. Statt beim Debüt des neuen STR3 ins Mittelfeld aufzusteigen, kämpften Sebastian Vettel und Sebastien Bourdais um die letzten Plätze.

Sogar Force India landete beim Freien Training am Donnerstag (22.5.) mit Giancarlo Fisichella vor den Toro Rosso-Piloten. Da war es auch kein Trost, dass es dem A-Team Red Bull mit Platzierungen im hinteren Mittelfeld nicht viel besser ging. Höchstens eine Erklärung. Auch der RB4, der ja die Basis des Toro Rosso STR3 darstellt, ist auf dem Stadtkurs zu langsam.

Falsche Richtung

Toro Rosso-Teamchef Franz Tost beobachtete auf der Strecke: "Unsere Autos sind zu hart abgestimmt, beim Bremsen zu unruhig, beim Beschleunigen mit zuviel Übersteuern." Vettel bedauerte: "Das Auto ist immer noch neu für uns, und wir sind in die falsche Richtung gelaufen. Erst zum Schluss des Trainings wurde es etwas besser, aber leider nicht genug."

Gerade für Monte Carlo rechnete sich Vettel viel aus: "Ich liebe Straßenkurse und habe mich hier in der Formel 3 und der Formel Renault sehr wohl gefühlt." Teamkollege Bourdais macht sich noch Hoffnungen: "Wir sind mit sehr viel Benzin an Bord gefahren und sollten deshalb nicht allzuviel in die Zeiten hineininterpretieren. Der Rückstand ist nicht so groß, wie er auf dem Papier aussieht."

Letzte Hoffnung: Regen

Zu allem Überfluss muss Vettel am Samstag auch noch fünf Startplätze zurück, weil mit der Premiere des neuen Autos auch das Getriebe gewechselt wurde. Deshalb betet der 20-jährige Heppenheimer inständig um Regen. Sein Wunsch könnte erfüllt werden, denn für Samstag und Sonntag ist Schlechtwetter angesagt.

Hätte man bei Vettel in der Türkei nicht einen technischen Defekt vorschützen können, um so der Strafversetzung zu entgehen? Bei einem Ausfall ist es erlaubt im nächsten Rennen ein neues Getriebe ohne Strafe einzubauen. "Das wäre doch zu offensichtlich gewesen", winkt Franz Tost ab.

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