GP Österreich 2014 (Training 2)

Mercedes fährt in eigener Liga

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 20. Juni 2014 Foto: xpb 100 Bilder

Mercedes ist der Konkurrenz im zweiten Training zum GP Österreich um die Ohren gefahren. Fast eine Sekunde trennte den Tagesbesten Lewis Hamilton vom ersten Nicht-Silberpfeil. Fernando Alonso war Best of the Rest.

Zieht Mercedes ausgerechnet am Red Bull-Ring die große Silberpfeil-Show ab? Am Trainingsfreitag sah es ganz danach aus. Niemand konnte das Tempo der beiden WM-Spitzenreiter mitgehen. Lewis Hamilton fuhr in 1:09.542 Minuten eine deutliche Bestzeit. Teamkollege Nico Rosberg kam in seinen schnellen Runs auf Supersoft-Reifen nicht ganz hinterher und landete mit knapp 4 Zehnteln Rückstand auf Rang 2.

Mercedes schnell im Qualifying und Rennen

Der Rest der Konkurrenz hatte keine Chance in das Silber-Duell an der Spitze einzugreifen. Auf den extraweichen Pirellis schien der Vorsprung der Autos mit dem Stern am Nachmittag sogar noch größer zu werden als auf den normalen Soft-Gummis. Fernando Alonso - als erstem Verfolger - fehlten am Ende 0,928 Sekunden auf die Tagesbestzeit. Auf der relativ kurzen Spielberg-Runde ist das eine kleine Welt.

Für die Pole Position kommen somit nur 2 Piloten in Frage. Aber auch im Rennen sieht die Lage für die Konkurrenz nicht viel besser aus. Auf seinen Longruns bekam Alonso von seinem Renningenieur die Mitteilung: "Die Pace ist ganz okay - wenn man die Mercedes nicht mitzählt." Wie in Kanada kann also wieder einmal wohl nur die Technik Mercedes stoppen.

Im Kampf um Rang 2 wird es allerdings spannend. In der ab Rang 2 engen Zeitentabelle lagen Fernando Alonso vor allem die beiden Williams-Piloten im Nacken. Neben dem Spanier waren Valtteri Bottas und Felipe Massa auf den Plätzen 3 und 4 die einzigen Fahrer, die den Rückstand auf Hamilton unter einer Sekunde halten konnten.

Red Bull noch mit Luft nach oben

Sebastian Vettel beendete die Sitzung auf Rang 6. Der Weltmeister hatte auf der Heimstrecke ordentlich zu kämpfen. Nach dem spektakulären Dreher am Vormittag musste Vettel auch in der zweiten Sitzung ein paar Mal in die Auslaufzone ausweichen. Dabei war er allerdings nicht alleine. Vor allem die Rindt-Kurve (T8) bereitete den Piloten wegen des kräftigen Rückenwinds Probleme.

Auch Vettels Teamkollege Daniel Ricciardo klagte über Funk über die heftigen Böen. Offenbar ist die sensible Red Bull-Aerodynamik hier besonders empfindlich. Der Kanada-Sieger landete nur auf Rang 8 - mitten im McLaren-Sandwich. Bei Jenson Button auf Position 7 war allerdings auch keine besonders gute Laune angesagt. Der neue Frontflügel wurde schon in der Mittagspause abgebaut. Im zweiten Training beklagte sich der Brite zudem über ein nervöses Auto in schnellen Kurven.
 
Weiter Opfer der Bedingungen hießen Kimi Räikkönen auf Rang 11 und Nico Hülkenberg auf Position 17. Der Deutsche blieb damit sogar noch hinter Landsmann Adrian Sutil im Sauber (Platz 16). Wer am Freitag nicht so gut zurechtkam, kann aber für den Rest des Wochenendes noch hoffen. Das Wetter soll sich bessern. Vor allem die Temperaturen werden deutlich in die Höhe klettern. Das könnte das ganze Bild noch einmal verändern. Nur gegen die Mercedes-Dominanz kann wohl auch das Wetter nichts machen.

In unserer Bildergalerie haben wir noch einmal die besten Fotos vom Freien Training für Sie.

Zur Startseite
Die neue Ausgabe als PDF
Oberklasse Erlkönig Audi RS7 Erlkönig Audi RS7 (2019) Mit 650 PS aus einem Biturbo-V8 Karma Revero GT Karma Revero GT Weiterentwicklung mit Pininfarina und BMW
Sportwagen Audi R8 V10 Performance, Front, Hockenheim Audi R8 V10 Performance im Test Mit Audis V10-Quertreiber auf der Rennstrecke VW ID.R. - Rekordfahrzeug Nordschleife - 2019 Elektro-Rennwagen VW ID. R F1-Technik für Nordschleifen-Rekord
SUV Erster Check Mercedes GLS Erster Check Mercedes GLS 2019 Mercedes Maximus Hozon U Elektro-SUV China Erster Check Hozon U Schafft es Chinas E-SUV zu uns?
Anzeige