Valtteri Bottas - GP Österreich 2014 xpb
Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 21. Juni 2014
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 21. Juni 2014
Felipe Massa - Williams - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 21. Juni 2014
Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 21. Juni 2014
Red Bull-Bus - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 21. Juni 2014 79 Bilder

GP Österreich 2014 (Training 3)

Williams fordert Mercedes heraus

Valtteri Bottas hat sich überraschend die Bestzeit im dritten Training zum GP Österreich gesichert. Der Williams-Pilot war dabei 5 Hundertstel schneller als Lewis Hamilton im Mercedes. Auch Toro Rosso hinterließ einen starken Eindruck.

Wird es im Qualifying doch noch einmal spannend? Nach der Mercedes-Show am Freitag war von der Dominanz im dritten Training am Samstagvormittag (21.6.2014) plötzlich nichts mehr zu sehen. Der Vorsprung von knapp einer Sekunde verwandelte sich in einen Rückstand von 5 Hundertsteln. Lewis Hamilton musste sich knapp gegen Williams-Pilot Valtteri Bottas geschlagen geben, der seine erste Trainingsbestzeit des Jahres feiern konnte.

Beide Williams in den Top-3

Auf Rang 3 folgte schon der zweite Williams von Felipe Massa. Vor den zweiten Mercedes von Nico Rosberg schob sich sogar noch Toro Rosso-Youngster Daniil Kvyat. Die Abstände an der Spitze präsentierten sich deutlich geringer als noch am Vortag. Selbst Fernando Alonso auf Rang 6 lag nur 2 Zehntel hinter der Bestmarke von Bottas.
 
Müssen sich die Mercedes-Fans nun Sorgen machen? Schon häufig in dieser Saison haben die Ingenieure im letzten Freien Training etwas mehr Sprit in den Silberpfeil einfüllen lassen als die Konkurrenz. Die Karten werden erst aufgedeckt, wenn es zählt – im Qualifying. Bei Williams ließ man aber auch durchblicken, dass noch etwas mehr Potenzial drinsteckt.

Fragezeichen hinter Red Bull-Pace

Der erste Red Bull landete nur auf Position 7. Auf der sehr kurzen Strecke in Spielberg war Daniel Ricciardo bereits eine halbe Sekunde hintendran. Teamkollege Sebastian Vettel landete sogar nur auf Rang 10. Allerdings bekamen beide Piloten keine optimale schnelle Runde auf den Supersoft-Reifen zusammen. Kamui Kobayashi hatte sich mit seinem Caterham in der Zielkurve direkt vor Vettel gedreht und zwang den Weltmeister zum Abbremsen.
 
Nico Hülkenberg ließ sich mit 8 Zehnteln Rückstand die elftbeste Zeit notieren. Das Problem aus dem zweiten Freitagstraining ist aussortiert. Der Unterboden war falsch montiert, was eine halbe Sekunde kostete. Im Qualifying ist der Rheinländer wieder ein Top Ten-Kandidat. Teamkollege Sergio Perez tat sich im dritten Training etwas schwer. Gleich zwei Mal rödelte der Mexikaner spektakulär am Eingang der Zielgeraden durch die Wiese.

Button mit Bremsproblemen

Probleme gibt es auch bei McLaren. Jenson Button konnte nur 4 Runden drehen. Ein Defekt im hinteren Bremssystem zwang den Weltmeister von 2009 zum Zuschauen. Dass das Auto theoretisch gut unterwegs ist, bewies Teamkollege Kevin Magnussen auf Rang 8.

Das ganze Kräfteverhältnis könnte sich im Qualifying noch einmal durcheinanderwirbeln. Die Temperaturen sollen sich über den Mittag noch einmal deutlich erhöhen, was sich bekanntlich immer auf die Balance und den Grip der sensiblen Autos auswirkt.

Motorsport Aktuell Sebastian Vettel - GP Österreich 2014 Mercedes-Gegner hoffen auf Hitze Trainingsanalyse GP Österreich 2014

Mercedes deklassierte die Konkurrenz.

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