GP Österreich 2015 (1. Training)

Rosberg setzt erste Duftmarke

Nico Rosberg - Mercedes - GP Österreich - Formel 1 - Freitag - 19.6.2015 Foto: Wolfgang Wilhelm 122 Bilder

Vorjahressieger Nico Rosberg hat den ersten Schlagabtausch beim GP Österreich für sich entschieden. Der Mercedes-Pilot verwies seinen Teamkollegen Lewis Hamilton um 0,308 Sekunden auf den zweiten Platz. Für Sebastian Vettel endete die erste Übungseinheit vorzeitig.

Keine Überraschung zum Auftakt des Österreich-Wochenendes: Mercedes hat auch auf dem Red Bull-Ring die Oberhand. Im ersten Freien Training sicherte sich Nico Rosberg in 1:10.401 Minuten die Bestzeit. Zur besseren Einordnung: Zum Trainingsauftakt 2014 lag die schnellste Zeit – ebenfalls vom Deutschen aufgestellt – bei 1:11.295 Minuten.

Ferrari fehlen über sechs Zehntel

Mit seiner Bestmarke distanzierte Rosberg seinen schärfsten WM-Rivalen und Teamkollegen um 0,308 Sekunden. Lewis Hamilton kämpfte in der ersten Session sichtbar mit seinem Mercedes AMG W06 - zu sehen in einem heftigen Verbremser in der ersten Kurve und einem Quersteher in den letzten beiden schnellen Rechtskurven. Ohnehin reizten die Piloten im ersten Training das Limit aus. Und schossen auch vermehrt darüber hinaus, was diverse Ausrutscher untermauerten. Die Strecke machte noch nicht den griffigsten Eindruck.

Auf dem dritten Rang hinter den Mercedes folgte Kimi Räikkönen. Der Iceman in Diensten von Ferrari fasste 0,627 Sekunden Rückstand auf die Spitze auf. Für Stallkollege Sebastian Vettel lief es dagegen gar nicht. Für den vierfachen F1-Champion war das erste Training bereits nach etwas mehr als 20 Minuten gelaufen. Der Heppenheimer rollte kurz nach der ersten Kurve aufgrund von Antriebsproblemen aus. Als er den vierten Gang einlegte, ging nichts mehr voran. Eine Antriebswelle streikte. Mit nur vier Umläufen wurde Vettel 20. und Letzter.

Enttäuschende Vorstellung von McLaren-Honda

Auf die vierte Position schob sich Valtteri Bottas. Die neuen Teile am Williams scheinen gut zu funktionieren. Der Rückstand: 1.051 Sekunden auf Rosberg. Allerdings ist Williams am Freitag gewohnt mit viel Sprit im Tank unterwegs, was die Zeit noch stärker wirken lässt. Auch im vergangenen Jahr drehten die weiß-blauen Renner erst am Samstag auf. Dafür aber so richtig. Felipe Massa, der das erste Training auf Platz neun beendete, holte sich damals die Pole vor seinem finnischen Teamkollegen.

Eine starke Vorstellung bot am Freitagmorgen Felipe Nasr auf dem fünften Rang. Dem Brasilianer scheint die Strecke in Spielberg entgegen zu kommen. Hinter dem Sauber platzierten sich die beiden Red Bull um Daniil Kvyat und Daniel Ricciardo. Während der Australier bereits mit dem fünften Renault-V6-Turbo fuhr, wird Kvyat erst am Samstag auf das fünfte Aggregat setzen. Bedeutet für beide eine Startplatzstrafe von 10 Plätzen.

Max Verstappen holte sich die achte Position, Sergio Perez komplettierte die Top10. Le Mans-Sieger Nico Hülkenberg kam nicht über den 13. Rang hinaus. Eine Enttäuschung erlebte einmal mehr McLaren-Honda. Jenson Button und Fernando Alonso, der aufgrund technischer Schwierigkeiten nur auf 10 Umläufe kam, schafften es nur auf die Ränge 16 und 17.

Eine kuriose Szene ereignete sich während der ersten 90 Minuten in der Boxengasse. Nachdem Williams Felipe Massa losließ, hätte der kleine Brasilianer beinahe Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene angefahren, der gerade vom Kommandostand zur Box schlenderte. Massa ging später auf Arrivabene zu und die beiden witzelten schon wieder.

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