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GP Russland 2014 (Qualifying)

Hamilton vor Rosberg auf Pole

Lewis Hamilton - GP Russland 2014 Foto: xpb 71 Bilder

Lewis Hamilton steht zum 7. Mal in dieser Saison auf Pole Position. Der WM-Spitzenreiter ließ Teamkollege Nico Rosberg 2 Zehntel hinter sich. Valtteri Bottas im Williams ist auf Rang 3 der erste Verfolger der Silberpfeile. Sebastian Vettel startet von weit hinten.

11.10.2014 Tobias Grüner

Lewis Hamilton hat seine Favoritenstellung im Qualifying bestätigt. In 1:38.513 Minuten fuhr der Mercedes-Pilot im Top Ten-Finale die schnellste Runde. Nico Rosberg musste sich wie schon in den beiden Trainingssitzungen hinter dem Teamkollegen anstellen. Genau 2 Zehntel trennten die beiden WM-Rivalen an diesem Tag.

"Es war heute keine leichte Session. Williams hat stark ausgesehen und ich hatte etwas Probleme, eine gute Runde hinzubekommen", strahlte Hamilton später. "Es macht Spaß hier zu fahren und es ist natürlich toll, dass ich hier die erste Pole Position auf der Strecke in Sochi erreichen konnte. Aber noch ist nichts entschieden. Der Weg zur ersten Kurve ist lang. Da muss am Start alles passen."

Rosberg gestand seine Niederlage ein und gratulierte dem Teamkollegen fair: "Ich muss akzeptieren, dass Lewis das ganze Wochenende schon schneller ist. Ich habe versucht ranzukommen und mich immer weiter verbessert, aber näher als die 2 Zehntel ging es leider nicht. Der Platz in der ersten Startreihe ist okay. Von da ist alles möglich. Ich denke, das wird ein gutes Rennen morgen."

Bottas wirft mögliche Pole Position weg

Rang 3 ging an Valtteri Bottas. Nach starken Trainingsvorstellungen hätte der Finne den beiden Mercedes auch im Qualifying in die Suppe spucken können. In seinem letzten Versuch fuhr Bottas in den ersten beiden Sektoren absolute Bestzeiten. Doch in den abschließenden Kurven kurz vor dem Zielstrich warf der Williams-Pilot die mögliche Pole mit kleinen Fehlern weg.

"Ich wusste nicht, dass ich so nah dran an der Pole Position war. Ich wusste nur, dass es eine gute Runde war. Vielleicht habe ich die Reifen im ersten Teil etwas überstrapaziert. In den letzten Kurven habe ich dann etwas zu viel gewollt und bin neben die Linie gerutscht. Wirklich schade."

Eigentlich wollte auch Felipe Massa im zweiten Williams um die Plätze in den vorderen Reihen kämpfen, doch daraus wurde nichts. "Wir hatten ein Motorproblem. Ich bekam einfach keine Leistung", schimpfte der kleine Brasilianer, nachdem er in der ersten Runde auf Rang 18 die Segel streichen musste.

Offenbar gab es Probleme mit dem Benzindruck bei bestimmten Motormappings: "Wir haben verschiedene Einstellungen ausprobiert, damit der Motor genug Sprit bekommt, aber es hat nicht funktioniert. Es ist schade, so weit hinten zu stehen. Unser Auto ist so stark hier. Jetzt müssen wir versuchen, soweit wie möglich nach vorne zu kommen." Die Fans können sich also schon mal auf eine spannende Aufholjagd am Sonntag freuen.

Kvyat bringt Russland-Fans zum Jubeln

Mit Konkurrent Massa aus dem Rennen fuhr Jenson Button im McLaren auf den Platz neben Bottas in der zweiten Reihe. Die große Überraschung des Qualifyings steht allerdings erst direkt dahinter auf Rang 5. Lokalmatador Daniil Kvyat feierte zur Freude der vielen Fans auf den Tribünen das beste Quali-Ergebnis seiner Karriere. "Es war einfach eine gute Runde. Mit Platz 5 bin ich natürlich sehr zufrieden. Es ist schon eine Weile her, dass Toro Rosso so weit vorne gestartet ist. Jetzt will ich morgen natürlich einen guten Job abliefern."

Kevin Magnussen im zweiten McLaren fuhr die sechstschnellste Zeit, muss aber wegen eines Getriebewechsels direkt vor dem Qualifying in der Startaufstellung 5 Plätze zurück. Im dritten Training war dem Dänen die Antriebswelle abgeschert, was die Schaltbox in Mitleidenschaft gezogen hatte.

Erster Profiteur war Daniel Ricciardo, der von Rang 7 auf Platz 6 vorrückt. Die vierte Startreihe dahinter ist komplett rot. Fernando Alonso entschied das Ferrari-Duell gegen Teamkollege Kimi Räikkönen mit 62 Tausendsteln Vorsprung für sich. Jean-Eric Vergne belegte den letzten Platz im Q3, was Startplatz 9 bedeutet. Der Franzose konnte das Tempo von Toro Rosso-Teamkollege Kvyat nicht mitgehen. "Das Auto war langsam heute. Ich weiß auch nicht warum."

Vettel kämpft auf verlorenem Posten

Für Sebastian Vettel war sogar schon in der zweiten Runde Schluss. Für einen Top-Ten-Platz musste man an diesem Tag unter der 100-Sekunden-Grenze bleiben. Das gelang dem Weltmeister nicht. Wie schon das ganze Wochenende kämpfte Vettel mit Balance-Problemen. Der Red Bull-Pilot fühlt sich in Sochi einfach nicht wohl in seinem Auto. Durch die Magnussen-Strafe rückt er immerhin noch eine Position auf Platz 10 nach vorne.

"Wir haben von heute früh bis heute Nachmittag leider keinen Schritt mehr nach vorne gemacht. Ich hatte schon im Q1 Schwierigkeiten mit Übersteuern. Wir haben einfach keinen Grip auf der Hinterachse und die Entwicklung der Rennstrecke etwas überschätzt. Wir hoffen morgen ein paar Punkte mitzunehmen", so der Deutsche. Mangels Top-Speed und wenig Möglichkeiten mit der Strategie sind die Aussichten für ein Top-Ergebnis des Heppenheimers gering.

Sutil profitiert von Hülkenberg-Strafe

Nico Hülkenberg war ebenfalls schon vorzeitig im Feierabend. Der Rheinländer war mit der zwölftbesten Zeit aber nicht ganz unzufrieden. "Ich glaube, wir haben alles richtig gemacht. Wir wissen, dass wir im Quali nicht die Besten sind. Die Position ist deshalb nicht so schlecht." Wegen eines unplanmäßigen Getriebewechsels geht es für den Force India-Piloten aber noch 5 Plätze zurück auf Rang 17. "Das ist nicht gerade die ideale Voraussetzung, aber wir wollen in die Punkte."

Von der Versetzung profitiert unter anderem Adrian Sutil, der von Platz 15 auf 14 nach vorne rückt. Das dürfte den Bayern aber nicht trösten. Das ganze Wochenende war er schneller als Teamkollege Esteban Gutierrez. Im entscheidenden Moment fehlten allerdings 4 Zehntel auf das Schwesterauto.

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