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Sochi gut für Manor und Wehrlein?

Geringerer Reifenverschleiß sollte helfen

Pascal Wehrlein erhofft sich von seinem ersten Gastspiel in Russland ein gutes Ergebnis. Der Manor-Pilot ist optimistisch, dass der geringe Reifenverschleiß in Sochi dem Team helfen kann.

Es ist erst das vierte Formel-1-Rennwochenende für Pascal Wehrlein. Und das erste in Russland auf dem Sochi Autodrom Street Circuit. Deshalb wanderte der Deutsche am Donnerstagvormittag auch brav die 5,848 Kilometer lange Strecke ab. Mit Verspätung trudelte er danach bei seiner Presserunde ein. Der erste Eindruck von dem Mix aus Straßenkurs und permanenter Strecke? "Sieht aus wie im Fernsehen", meint Wehrlein und grinst.

Manor kann mit Sauber und Renault kämpfen

Obwohl Wehrlein keine Erfahrung in Sochi hat, geht er optimistisch ins Wochenende. Zuletzt kämpfte das Team immer wieder mit dem hohen Reifenverschleiß. Das sollte in Sochi weniger Probleme bereiten - zumindest hielt sich die Abnutzung in der Vergangenheit in Grenzen. 2015 fuhren die meisten Piloten mit einer Ein-Stopp-Strategie. "Das sollte uns helfen", sagt Wehrlein.

Im Hintergrund arbeiten die Ingenieure daran, das Problem in den Griff zu kriegen. Es gibt jedoch viel zu tun. "Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle", sagt der 21-Jährige. "Das Temperaturfenster, das Setup, der Verschleiß an Vorder- und Hinterachse, der Abtrieb." Schützenhilfe bei der Lösung des Problems gibt es von Mercedes keine. "Das betrifft ja nur unser Auto."

Nach drei absolvierten Rennen sieht der Mercedes-Förderkandidat seine Ziele soweit bestätigt. "Es war jedem klar, dass wir nicht vorne mitfahren. Es ging darum, Anschluss an die anderen Teams zu finden. China war eine Bestätigung für Bahrain, dass das keine Eintagsfliege war. Wir sind im hinteren Mittelfeld und kämpfen gegen Sauber, vielleicht Renault."

Wehrlein hat im Gegensatz zu seinem indonesischen Teamkollegen Rio Haryanto keine Not, seine Saison finanzieren zu müssen. Der Teamkollege sammelt neuerdings Spenden per SMS. "Das ist eine coole Idee, vor allem mit so vielen Einwohnern. Wenn jeder Zweite oder Dritte eine SMS schickt, verdient er richtig Geld damit", schmunzelt Wehrlein.

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Pascal Wehrlein kam auch bei seinem dritten Grand Prix ins Ziel.

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