GP San Marino

Schumis Rekord-Pole

Foto: dpa

Michael Schumacher deklassierte die Konkurrenz im Abschlusstraining in Imola. Der Ferrari-Star eroberte in 1:22,795 min die 66. Pole Position seiner Karriere und verwies die Honda von Jenson Button und Rubens Barrichello auf die Plätze. Weltmeister Fernando Alonso wurde im Renault Fünfter.

Mit seiner 66. Trainingsbestzeit führt Michael Schumacher die ewige Bestenliste nun mit einer Pole Position vor Ayrton Senna an. "Der Rekord ist eigentlich nicht so wichtig. Wenn du mit der Rennfahrerei aufgehört hast, schaust du vielleicht auf solche Dinge", sagte Schumacher, der sich viel mehr freute, den Ferrari-Fans den Samstag versüßt zu haben: "Nach all den Problemen der letzten Wochen hier als Botschafter von San Marino vor dem Tifosi zu sitzen, ist ein großartiges Gefühl", sagte der Trainingsschnellste in der Pressekonferenz.

Lediglich Jenson Button im Honda konnte dem Tempo des siebenmaligen Weltmeisters folgen. Erst während der Qualifikation fanden die Honda-Piloten ein brauchbares Setup.

Weltmeister Fernando Alonso musste sich mit einer Sekunde Rückstand und Rang fünf begnügen. Er wurde auf seiner schnellsten Runde kurz aufgehalten. Ralf Schumacher war als Sechster zweitbester Deutscher. "Wir können mit dem Sprit lange fahren und haben die harten Reifen", sagt der Toyota-Fahrer zuversichtlich.

Montoya schneller als Räikkönen

Das Duell der McLaren-Mercedes-Fahrer entschied Juan Pablo Montoya als Siebter mit einer Zehntel Vorsprung vor Kimi Räikkönen zu seinen Gunsten. "Ich habe das ganze Wochenende kein richtiges Setup hingekriegt", klagt der Vize-Weltmeister. Der Verlierer des Tages war Giancarlo Fisichella, der im mitfavorisierten Renault in der zweiten K.O.-Runde ausgeschieden war und am Sonntag von Rang elf startet.

Keinen guten Tag erwischten auch die BMW. Beide Fahrer schieden ebenfalls in der zweiten K.O.-Runde aus. Jacques Villeneuve startet am Sonntag von Rang zwölf, Nick Heidfeld von Platz 15. Der von den Nachwirkungen einer Magenverstimmung leicht gehandicapte Mönchengladbacher übertrieb den Einsatz in seiner letzten schnellen Runde und flog in der Rivazza-Kurve von der Strecke. "Es war mein Fehler. Ich habe mit gebrauchten Reifen das Unmögliche versucht", sagte Heidfeld. "Vielleicht war unser Timing nicht optimal. Wenn sieben Autos innerhalb von 15 Tausendsteln liegen, bist du schnell draußen", sagte BMW-Sportchef Mario Theissen.

Rosberg im Ersatzauto

Nico Rosberg meinte, er hätte zwei Zehntel schneller fahren können, um den Einzug in die Top Zehn zu schaffen, war aber auch mit Rang 13 nicht unglücklich: "Ich bin ganz zufrieden, dafür dass ich das Auto nicht kenne." Bei einem Crash im freien Morgentraining war die Fahrgastzelle seines Autos beschädigt worden, daher stieg der Wiesbadener auf das Ersatzauto um.

Neues Heft
Top Aktuell Robert Kubica - Formel 1 - 2018 Kubica vor Comeback bei Williams Ocon Ersatzmann bei drei Teams
Beliebte Artikel GP San Marino Schumi Schnellster im 3. Training GP San Marino Alonso schlägt im zweiten Training zurück
Anzeige
Sportwagen Alpine A110 Première Edition, Exterieur Sportwagen-Neuzulassungen Oktober Alpine vor E Coupé und Mustang 190 E, 3.2 AMG-C32, C43 AMG, Exterieur 190E 3.2, C 32, C 43 AMG AMG-Sechszylinder aus 3 Epochen
Allrad Jeep Gladiator Concept 2005 Jeep Wrangler Pickup Neuer Pickup-Jeep für 2019 Seat Ateca Schnee Winter SUV Die 30 billigsten 4x4-SUV Winter-SUV bis 30.000 Euro
Oldtimer & Youngtimer Porsche Carrera GT Werksrestaurierung Porsche Classic Carrera GT Supersportwagen besser als neu Renault 19 (1988) Renault 19 (1988-1995) 30 Jahre und fast verschwunden