GP Singapur 2014 (Ergebnis Training 1)

Alonso-Bestzeit und Vettel-Technikpech

Sebastian Vettel - GP Singapur 2014 Foto: ams 109 Bilder

Fernando Alonso hat sich die erste Bestzeit des Singapur-Wochenendes gesichert. Der Spanier fuhr ein gutes Zehntel schneller als Lewis Hamilton im Mercedes. Bei Sebastian Vettel sorgten Technik-Probleme dagegen mal wieder für einen klassischen Fehlstart.

Mit Spannung wurde das erste Training von Singapur erwartet. Nach den beiden Highspeed-Rennen in Spa und Monza ist auf dem winkligen Stadtkurs wieder ein Setup mit mehr Abtrieb angesagt. Die Frage lautete: Ändert sich etwas an der Mercedes-Dominanz? Sind Red Bull und Ferrari wieder besser unterwegs als zuletzt? Zumindest das Ergebnis des ersten Trainings gibt Hoffnung, dass es wieder spannender wird.

Alonso profitiert von schnellerer Strecke

Fernando Alonso fuhr überraschend in 1:49.056 Minuten die Bestzeit. Lewis Hamilton im schnellsten Mercedes blieb 12 Hundertstel dahinter. Nico Rosberg im zweiten Silberpfeil fehlten weitere 2 Hundertstel. Allerdings ist die Reihenfolge an der Spitze nicht sehr aussagekräftig. Alonso fuhr seine schnelle Runde relativ spät – rund 20 Minuten nach dem Mercedes. Die staubige Strecke, die über öffentliche Straßen führt, wurde praktisch sekündlich schneller.

Mit einem Urteil über die Zeitentabelle müssen wir also noch bis nach dem zweiten Training warten. In der Rangfolge der ersten Sitzung folgten die beiden Red Bull mit Respektsabstand hinter den Mercedes auf den Plätzen 4 und 5. Sebastian Vettel blieb mehr als 8 Zehntel hinter Alonso. Teamkollege Daniel Ricciardo fehlte schon mehr als eine Sekunde.

Red Bull muss Vettel-Motor tauschen

Vettel wurde am Ende der Sitzung noch vom Technik-Pech eingeholt. Der Weltmeister blieb plötzlich vor der roten Boxenampel stehen. Was zunächst nach einem Problem mit dem Timing aussah, stellte sich schnell als ein Defekt am Motor heraus.

Red Bull hat angekündigt, dass die Antriebseinheit getauscht werden muss. Um eine Strafe zu verhindern, wird ein älteres Triebwerk eingebaut. Da die Pause in Singapur nach dem ersten Training eine halbe Stunde kürzer als bei anderen Grands Prix ausfällt, wird der Heppenheimer die zweite Trainingssitzung aber wohl komplett pausieren müssen.

Auch für die anderen deutschen Piloten lief es nicht ideal. Nico Rosberg verlor schon in der ersten Installationsrunde das Innenleben seines Außenspiegels. Nico Hülkenberg landete trotz der vielen Updates am Force India auf Rang 12 außerhalb der Top Ten – 2,5 Sekunden hinter der Spitze. Auch bei Adrian Sutil war trotz neuer Teile kein Fortschritt zu erkennen – 3,1 Sekunden Rückstand, Rang 17.

Erste Auswirkungen der Funk-Restriktionen

Für Diskussionen sorgten im ersten Training die neuen Funkregeln. Die Piloten dürfen nun keine Informationen mehr über die Konkurrenz oder Tipps zum Fahrstil bekommen. Als Hamilton dennoch nach Sektorzeiten seiner Gegner fragte, bekam er nur die Antwort: "Das besprechen wir in der Garage." Auch Jean-Eric Vergne bekam keine Antwort auf die Frage: "Konnten sich die anderen Piloten nach der ersten fliegenden Runde noch verbessern?"

Neues Heft
Top Aktuell Nico Hülkenberg - Carlos Sainz - Renault - GP Brasilien 2018 Nico Hülkenberg zieht Bilanz Renault muss signifikant besser werden
Beliebte Artikel Mercedes Lenkrad 2014 - Nico Rosberg Neue Funkregel entschärft FIA nimmt Funkverbot teilweise zurück Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP Singapur - 18. September 2014 Funk-Restriktionen für Singapur Die Fahrer zur neuen Funkstille
Anzeige
Sportwagen Porsche 911 991 (2018) GT3 Touring-Paket Porsche 911 Carrera bis GT2 RS Elfer-Einmaleins in 5 Minuten Subaru WRX STI Diamond Edition Subaru WRX STI Diamond Edition 354 PS aus Südafrika
Allrad Jeep Gladiator JT Pickup Jeep Wrangler Gladiator (2019) Erste Bilder durchgesickert Toyota Tundra Kalifornien Toyota Tundra im Waldbrand-Einsatz Retten bis das Rücklicht schmilzt
Oldtimer & Youngtimer Mercedes 280 SE 3.5 Cabriolet W111 (1970) Wiesenthal Mercedes-Auktion Wiesenthal Familiensammlung unterm Hammer Porsche Carrera GT Werksrestaurierung Porsche Classic Carrera GT 13 Jahre alt, aber jetzt fabrikneu