GP Singapur 2014 (Ergebnis Training 3)

Ferrari und Red Bull vor Mercedes

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Singapur - 19. September 2014 Foto: Ferrari 109 Bilder

Das dritte Freie Training zum GP Singapur verspricht Spannung für das Qualifying. Mercedes wurde seiner Favoritenstellung bislang nicht gerecht. Ferrari-Pilot Fernando Alonso drehte in der Quali-Generalprobe die schnellste Runde – vor Daniel Ricciardo im Red Bull.

Bahnt sich im Singapur-Qualifying eine Überraschung an? Normalerweise fällt Ferrari im Vergleich zu den Freitagstrainings am Samstag immer etwas zurück. Doch im dritten Training drehte Fernando Alonso in 1:47.299 Minuten die schnellste Runde des gesamten Wochenendes. Nach der Heimpleite von Monza scheinen die "Roten" zurückzuschlagen.

Nur einmal in diesem Jahr, beim GP Österreich in Spielberg, ging die Pole Position nicht an Mercedes. Damals kam Williams-Pilot Felipe Massa in die Quere. In Singapur sind es gleich 2 Teams, die den Silberpfeilen Paroli bieten. Neben Ferrari scheint auch Red Bull wieder gut in Form. Daniel Ricciardo fuhr nur 51 Tausendstel hinter Alonso auf Rang 2.

Rosberg schnellster Mercedes-Pilot auf Rang 3

Der erste Mercedes folgt erst auf Rang 3. WM-Spitzenreiter Nico Rosberg verpasste die Alonso-Bestzeit um knapp 2 Zehntel. Lewis Hamilton, der am Vortag noch einen starken Eindruck hinterließ, kam offenbar gar nicht zurecht. Der Brite schimpfte per Funk über die Fahrbarkeit des Motors. Bei einem Ausrutscher konnte Hamilton gerade noch einen Einschlag verhindern. Am Ende nur Rang 6.

Zwischen die beiden Werks-Mercedes schob sich überraschend Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne, der die viertschnellste Zeit markierte. Auch Sebastian Vettel im zweiten Red Bull war auf Rang 5 noch schneller als Hamilton. Williams kam etwas besser zurecht als noch am Freitag. Felipe Massa und Valtteri Bottas landeten auf den Plätzen 7 und 8 und waren damit wieder einmal die besten Mercedes-Kundenautos.

Gutierrez in den Top 10

Überraschend weit vorne ließ sich Sauber-Pilot Esteban Gutierrez auf Rang 10 blicken. Adrian Sutil konnte das Tempo des Teamkollegen nicht ganz mitgehen. Nur Rang 16 für den Bayern. Nico Hülkenberg im Force India ließ sich die 11-schnellste Zeit notieren. Er gewann das teaminterne Duell gegen Sergio Perez (Rang 15).

Im Qualifying könnte sich die Reihenfolge aber noch einmal ändern. Zu fortgeschrittener Stunde gehen die Temperaturen in Singapur immer noch einmal runter. Für die Ingenieure gilt es, die Balance der Autos auf die sich ändernden Bedingungen anzupassen.

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