GP Singapur 2012 Training dpa
GP Singapur 2011
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GP Singapur

Nachtrennen bleibt bis 2017 im F1-Kalender

Die Formel 1 fährt bis zum Jahr 2017 in Singapur. Doch die Vertragsverlängerung war eine schwierige Geburt, weil Singapur die Kosten seines Nachtrennens reduzieren musste. Gerüchten zufolge musste Bernie Ecclestone deutlich von seiner ursprünglichen Forderung abrücken.

Singapur hat gezockt und gewonnen. Das Formel 1-Rennen in der asiatischen Metropole findet weiter statt. Kurz vor dem Abschlusstraining zum GP Singapur gaben Bernie Ecclestone und Ong Beng Seng, die treibende Kraft hinter dem asiatischen Stadtrennen, eine Vertragsverlängerung bis 2017 bekannt. Die Fortsetzung des Grand Prix stand lange auf der Kippe.

Die Organisatoren des einzigen Nachtrennens der Formel 1 und der Handelsminister des Stadtstaates forderten von Bernie Ecclestone eine deutliche Reduktion des Startgeldes. Angeblich hat Singapur bislang 30 Millionen US-Dollar an die Rechteinhaber bezahlt und wollte den Preis für die Zukunft auf zwölf Millionen drücken. Man wird sich wohl irgendwo in der Mitte getroffen haben.

Neuer Singapur-Vertrag bis 2017

Bernie Ecclestone kommentierte den Vertragsabschluss mit seinem beißenden Humor. "Mein größtes Problem war, dass wir alle hier gerne herkommen und ich dem Ministerpräsident erklären musste, dass wir nicht umsonst fahren können." Das Rennen kostet mit dem schwierigen Aufbau und der Lichtanlage pro Jahr 150 Millionen Singapur Dollar, rund 100 Millionen Euro also. Antrittsgeld inklusive. 60 Prozent davon bezahlt die Regierung.

Um eine Fortsetzung des Rennens zu garantieren, mussten diese Kosten signifikant verringert werden. Durch Sparmaßnahmen und eine Reduzierung des Startgeldes. Nach Angaben von Handelsminister S. Iswaran hat das Rennen in den letzten vier Jahren 150.000 Touristen extra nach Singapur gelockt. "Es ist eine Werbung für unsere Stadt, weil wir nicht nur einen Grand Prix, sondern ein einzigartiges Event anbieten. Und es ist eine Basis für internationale Geschäfte."

Verlegung des Rennens auf andere Strecke?

Auf die Frage, ob der Grand Prix auch weiterhin auf dem 5,073 Kilometer langen Marina Bay Circuit stattfindet, gab Ong Beng Seng eine ausweichende Antwort: "Momentan ist nichts anderes geplant, auch wenn wir uns Optionen für eine andere Streckenführung anschauen." Bernie Ecclestone riet seinem Verhandlungspartner, alles so zu lassen wie es ist: "Wir haben fünf Jahre gebraucht, um uns hier zurechtzufinden."

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Bei Mercedes fiel vergangene Woche eine Grundsatzentscheidung.

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