GP Singapur

Toyota sieht keine Lichtprobleme

Foto: Toyota F1 56 Bilder

Das F1-Team von Toyota blickt dem ersten Nachtrennen der Formel 1-Geschichte in Singapur gelassen entgegen.

Neues Land, neue Strecke und dazu noch das erste Rennen nach Sonnenuntergang - Singapur wird für alle Teams ein spezielle Erfahrung. Bei Toyota ist von Aufregung allerdings keine Spur- Stattdessen freut man sich auf die neue Aufgabe: "Natürlich ist die Nacht eine Herausforderung, aber wir sind ein Team, das bereits Erfahrung aus Le Mans hat, also sollte es für uns möglich sein, damit gut umzugehen", gibt sich Teamchef John Howett zuversichtlich.

Dabei scheinen die Erkenntnisse vom 24h-Klassiker in Frankreich gar nicht so wichtig zu sein. "Dank der Beleuchtung können wir nahezu Tageslichtbedingungen auf der Strecke erwarten", so Chefingenieur Dieter Gass zu den Sichtverhältnissen. Timo Glock konnte immerhin schon ein wenig Erfahrung im Dunklen sammeln, als er mit seinem F1-Boliden Anfang des Jahres für einen Promotion-Film durch das dunkle Valencia düste.

Keine speziellen Maßnahmen

Eine spezielle Vorbereitung auf das Rennen in Singapur habe es allerdings nicht gegeben: "Mit dem hellen Lichtsystem müssen wir wohl nicht allzu viele Vorkehrungen treffen", so Gass. "Wir arbeiten momentan noch an kleineren Dingen, wie z.B. beleuchteten Anzeigetafeln an der Box und anderen Dingen, die den Mechanikern die Arbeit erleichtern."

Temperatur- und Regenprobleme

Das einzige, was dem japanischen Team noch etwas Kopfzerbrechen bereitet, ist das Wetter. "Die größte Herausforderung wird für uns die Temperatur sein", erklärt John Howett. "Vor allem die Temperatur des Asphalts wird ohne Sonne abfallen. Da wird schwer die Reifen zum Arbeiten zu bekommen." Eine Andere Gefahr sieht Howett in der hohen Regenwahrscheinlichkeit: "Niederschläge würden die Aufgabe mit den Dunkelheit und den niedrigen Temperaturen natürlich noch erschweren."

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