GP Spanien 2011 - Training 2

Webber zwei Mal Schnellster am Freitag

Mark Webber Foto: xpb 78 Bilder

Mark Webber markierte im zweiten Training zum GP Spanien seine zweite Bestzeit. Lewis Hamilton auf Rang zwei war allerdings deutlich dichter am Red Bull des Australier dran als noch am Vormittag. Sebastian Vettel landete mit dreieinhalb Zehnteln Rückstand auf Platz drei.

Mark Webber machte am Freitag (20.5.) in Barcelona dort weiter, wo er vor zwölf Monaten an gleicher Stelle aufgehört hat. Der Vorjahressieger aus Australien war in beiden Trainingssitzungen nicht zu schlagen und markierte in 1:22.470 Min. die Tagesbestzeit.

Am Vormittag betrug der Vorsprung des Red Bull-Piloten noch mehr als eine Sekunde auf die Konkurrenz. Im zweiten Freien Training kam McLaren-Pilot Lewis Hamilton auf 0,039 Sekunden an den Australier heran. Sebastian Vettel im zweiten Red Bull ließ es scheinbar etwas ruhiger angehen. Mit dreieinhalb Zehnteln Rückstand fuhr der Weltmeister die drittbeste Zeit des Tages.

Hinter Jenson Button im zweiten McLaren musste Fernando Alonso mit Rang fünf Vorlieb nehmen. Die Ferrari-Speerspitze blieb zur Enttäuschung seiner zahlreich erschienen Fans mehr als eine Sekunde hinter der Spitze.

Mercedes-Piloten eine Sekunde zurück

Auch Mercedes dürfte nicht ganz zufrieden sein. Nico Rosberg und Michael Schumacher blieben trotz des großen Update-Pakets auf den Rängen sechs und sieben relativ weit zurück. Dass Schumacher das teaminterne Duell erneut klar verlor, wird die Kritiker nicht verstummen lassen.

Hinter Felipe Massa im zweiten Ferrari auf Rang acht und dem Sauber von Kamui Kobayashi platzierte sich mit Nick Heidfeld noch ein vierter deutscher Pilot in den Top Ten. Mit knapp zwei Sekunden Rückstand scheint Renault momentan aber weit vom anvisierten Podiumsplatz entfernt zu sein.

Enttäuschung für Sutil und Glock

Für Force India-Pilot Adrian Sutil lief es noch schlechter. Das große Update-Paket brachte nicht die erhoffte Wende. Bei 4,6 Sekunden Rückstand muss der Gräfelfinger fast schon aufpassen, dass er nicht an der 107 Prozent-Hürde hängenbleibt. Auch Teamkollege Paul di Resta auf Rang 17 war noch 3,6 Sekunden von Webbers Tagesbestzeit entfernt.

Noch schlechter sieht es nur für Timo Glock aus. Die Leidenszeit von Virgin scheint auch in Barcelona nicht zu Ende zu gehen. Mit 5,5 Sekunden Rückstand lag der Deutsche auf Rang 22 sogar außerhalb der 107-Prozent-Zeit. Wenn er sich für das Rennen qualifizieren will, muss er sich noch steigern.

Lotus im Mittelfeld angekommen

Gute Nachrichten gibt es für alle Lotus-Fans. Hier konnte das neue Update-Paket, bestehend aus Diffusor und Auspuff, einen erkennbaren Fortschritt bringen. So wie es momentan aussieht, kämpfen Heikki Kovalainen und Jarno Trulli am Samstag gegen Force India um den Einzug in die zweite Quali-Runde. Damit ist Lotus im Mittelfeld angekommen.

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