GP Spanien 2013 (Ergebnis Training 3)

Massa Schnellster in Quali-Generalprobe

Felipe Massa GP Spanien 2013 Foto: Ferrari 88 Bilder

Felipe Massa ist im dritten Training zum GP Barcelona die schnellste Runde gefahren. In der Generalprobe zum Qualifying verwies der Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen im Lotus und Mark Webber im Red Bull auf die Plätze. Vettel als bester Deutscher auf Rang 5.

Im Qualifying von Barcelona erwartet die Fans am Samstag (11.5.2013) ein echter Krimi. Im letzten Test vor dem Kampf um die Startpositionen landeten gleich elf Piloten innerhalb von einer Sekunde. An der Spitze sicherte sich Felipe Massa nur sechs Tausendstel vor Kimi Räikkönen die Bestzeit.

Vettel und Alonso mit Luft nach oben

Die großen Favoriten Sebastian Vettel und Fernando Alonso hielten sich auf den Plätzen fünf und sechs noch etwas zurück. Weltmeister Vettel wurde in seiner schnellsten Runde aufgehalten. Alonso fuhr seine Bestzeit schon relativ früh in der Sitzung, als die Strecke noch nicht so viel Grip bot. Von beiden muss man am Nachmittag eine Steigerung erwarten.
 
Hinter den Ferrari, Lotus und Red Bull präsentierte sich im dritten Training Force India überraschend als vierte Kraft. Paul di Resta und Adrian Sutil sehen auf den Plätzen sieben und acht wie sichere Kandidaten für den Einzug in die letzte Qualifying-Runde aus.

Toro Rosso und Mercedes als Q3-Kandidaten

Beim Kampf um die Top Ten werden sicher auch Mercedes und Toro Rosso mitmischen, die in der Quali-Generalprobe nicht alles zeigten. Die Silberpfeile arbeiteten vor allem an ihrer Rennpace, wodurch Lewis Hamilton und Nico Rosberg sich nur auf den Plätzen 9 und 11 einreihten.

Die beiden Toro Rosso-Piloten bekamen bei den Versuchen auf der weicheren Medium-Mischung die Runden nicht zusammen. Rang zehn von Jean-Eric Vergne auf dem langsameren härteren Reifen zeigt, dass hier noch Luft nach oben ist.

McLaren, Williams und Sauber außerhalb der Top Ten

Für die drei Sorgenkinder der Formel 1 - McLaren, Sauber und Williams - lief es auch im dritten Training nicht optimal. Sie reihten sich wie schon in Training 2 auf den Plätzen 12 bis 17 ein. Bei McLaren kämpfte Sergio Perez erst mit einem defekten Frontflügel. Später streikte die Servolenkung. Sie muss laut McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh vor dem Qualifying gewechselt werden.

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