GP Spanien 2015 (Training 1)

Mercedes eine Sekunde vor Ferrari

Nico Rosberg - GP Spanien 2015 Foto: xpb 125 Bilder

Nico Rosberg hat sich die erste Bestzeit des Spanien-Wochenendes gesichert - 7 Hundertstel vor Teamkollege Lewis Hamilton. Sebastian Vettel im schnellsten Ferrari fehlte dahinter bereits eine Sekunde auf die beiden Mercedes.

Bei besten äußeren Bedingungen starteten die 20 Formel 1-Piloten am Freitag (8.5.2015) in die Europa-Saison. Im ersten Freien Training zum GP Spanien stand jedoch nicht die Zeitenjagd ganz oben auf dem Zettel der Ingenieure, sondern die Erprobung der vielen neuen Teile. Die Augen der Zuschauer waren vor allem auf den Zweikampf zwischen Ferrari und Mercedes gerichtet. Die Frage lautete: Gibt es in Barcelona endlich den Machtwechsel?

Rosberg gewinnt erstes Duell gegen Hamilton

Im ersten Training deutete noch nichts darauf hin, dass Mercedes die rote Konkurrenz besonders fürchten muss. Nico Rosberg und Lewis Hamilton lieferten sich wie gewohnt einsam an der Spitze einen Zweikampf um die Bestzeit. Beim ersten Kräftemessen des Wochenendes hatte Rosberg die Nase knapp vorn. In 1:26.828 Minuten fuhr der Deutsche die schnellste Runde - allerdings nur 7 Hundertstel schneller als der WM-Rivale.

Rosberg muss nach der Sitzung allerdings noch einmal bei den FIA-Stewards vorbeischauen. Die Kommissare untersuchen einen kleinen Fahrfehler des Mercedes-Piloten. Rosberg war mit seinem Silberpfeil in der Zielkurve nicht vorschriftsgemäß innen am Poller vorbei in die Boxengasse eingebogen, sondern auf der Außenseite. Große Konsequenzen wird der Fauxpas aber wohl nicht nach sich ziehen.

Ferrari deutlich distanziert

Ferrari konnte in das Silber-Duell noch nicht eingreifen. Fast eine Sekunde fehlte Sebastian Vettel auf die Bestzeit. Kimi Räikkönen blieb auf Rang 4 noch 2 weitere Hundertstel hinter seinem deutschen Teamkollegen. Will das Ferrari-Duo die Mercedes-Konkurrenz herausfordern, muss der Speed ordentlich gesteigert werden. Vielleicht drosselten die Ingenieure wegen der vielen Updates aber auch etwas das Tempo zum Auftakt in das Wochenende. Die Antwort werden wir im zweiten Training bekommen.

Dritte Kraft war im ersten Training überraschend Toro Rosso. Carlos Sainz und Max Verstappen sicherten sich die Plätze 5 und 6. Auf der Aero-Strecke Barcelona sollte das Auto der Rookies deutlich besser aufgestellt sein als in noch in Bahrain, wo vor allem die Motorleistung zählte. Außerdem kennen die Youngster die Strecke nach den Wintertests bereits gut.

Daniil Kvyat im Red Bull musste sich zunächst mit Rang 7 begnügen. Der Russe durfte im ersten Training die neue, kürzere Nase fahren, die endlich die notwendigen FIA-Crashtests bestanden hatte und nun eingesetzt werden darf. Teamkollege Daniel Ricciardo musste zunächst auf das Update verzichten. Wegen seiner zahlreichen Motorschäden war die Kilometerleistung des Australiers begrenzt. Er landete nur auf Rang 9.

Hülkenberg in den Top Ten

Williams ließ es wie üblich im ersten Freien Training gemütlich angehen. Felipe Massa landete auf Rang 8. Testfahrerin Susie Wolff, die Stammpilot Valtteri Bottas vertreten durfte, fand sich sogar nur auf Rang 14 in der Zeitentabelle wieder. Überraschend weit vorne zeigte sich dagegen Nico Hülkenberg. Der Force India-Pilot meldete sich nach seinem WEC-Ausflug mit Porsche auf Rang 11 in der Formel 1 zurück.

Kein großer Fortschritt war bei McLaren zu erkennen. Fernando Alonso und Jenson Button fuhren in den neuerding komplett grau lackierten Autos auf die Plätze 15 und 16. Button beklagte sich anschließend über eine schlechte Balance im Auto. Der Frontflügel war offenbar nicht korrekt eingestellt.

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