GP Spanien

Alonso schlägt zurück, aber Schumi bleibt zuversichtlich

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Update ++ Im zweiten Freien Training in Barcelona ließ Fernando Alonso Michael Schumacher hinter sich. Die Bestzeit ging wieder einmal an Honda-Testfahrer Anthony Davidson.

In seiner letzten schnellen Runde lag Michael Schumacher zunächst mit einer Zehntelsekunde in Führung, doch im zweiten und dritten Sektor verlor der Ferrari sieben Zehntel, es blieb am Ende der sechste Rang mit einem Rückstand von 0,6 Sekunden auf Anthony Davidson, der in 1:16,533 Minuten die Bestzeit markierte.

Schumacher hatte auch gegenüber WM-Rivale Fernando Alonso das Nachsehen. Der Spanier belegte (drei Zehntel schneller als Schumacher) Rang drei hinter Red Bull-Testfahrer Robert Doornbos. Die Zeiten blieben allerdings gegenüber dem Vormittagstraining klar zurück. Michael Schumacher war in der ersten Session bereits eine Runde in 1:16,0 Minuten gefahren, Felipe Massa war noch drei Zehntel schneller.

Die Roten teilten sich das Reifentestprogramm auf. Massa probierte am Morgen eine weiche Mischung, die auf einer schnellen Runde sehr gut funktionierte, Schumacher war mit einem halrbareren, härteren Reifen unterwegs. "Wir haben ein gutes Programm abgespult, haben das Auto verfeinert. Ich bin sehr zufrieden", sagte Schumacher. Auch Ross Brawn ist optimistisch: "Es sieht so aus, als ob wir auch hier konkurrenzfähig sind".

Räikkönen muss Motor schonen

Die übrigen deutschen Fahrer agierten unauffällig. Ralf Schumacher belegte im Toyota Platz zehn, Nick Heidfeld im BMW wurde 13., und Nico Rosberg kam auf Platz 19.

Extrem spät ging Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes auf die 4,6 Kilometer lange Strecke. Der Finne drehte am gesamten Freitag nur vier Runden. Er belegte mit 1,4 Sekunden Rückstand Rang 14. Teamkollege Juan Pablo Montoya fuhr im zweiten Training auch nur fünf Umläufe. Der Kolumbianer belegte Platz 18. Räikkönen hängt das Rennen am Nürburgring noch nach. Da er in der Eifel länger als geplant mit Höchstdrehzahl fuhr, muss er am Spanien-Wochenende den Motor schonen.

"Wir wissen ohnehin alles über diese Strecke", tönt McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh. Ganz richtig ist die Aussage aber nicht: Noch nie sind die Teams in dieser Saison bei so warmem Wetter in Barcelona angetreten. Auch Renault und Ferrari besitzen reichlich Messdaten vom Circuit de Catalunya, doch die Roten spulten am Freitag immerhin 48 Runden ab, bei Weltmeister Renault waren es 37, bei Honda 30 Runden. Lediglich McLaren ließ es bei zehn Umläufen (für beide Fahrer zusammen) bewenden.

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