GP Spanien

Erste Startreihe an Renault

Foto: dpa

Update ++ Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella fuhren im Abschlusstraining in Barcelona die schnellsten Zeiten. Michael Schumacher musste sich mit Rang drei begnügen, Ferrari-Kollege Felipe Massa belegte Rang vier.

In den letzten drei Minuten des Abschlusstrainings auf dem Circuit de Catalunya wechselten die Favoriten noch einmal auf frische Reifen. Als Fernando Alonso kurz vor dem Fallen der Zielflagge eine Runde in 1:14,648 Minuten fuhr, war das Schicksal der Konkurrenz besiegelt. Der Spanier holte beim Heimspiel seine elfte Pole Position. "Das ist Formel 1, wie sie besser nicht sein kann", sagte der Weltmeister. Den Renault-Triumph komplettierte Giancarlo Fisichella, der nur sechs Hunderstelsekunden langsamer war als Alonso.

Michael Schumacher fuhr zwar Bestzeit im ersten Sektor, verlor jedoch im zweiten und dritten Abschnitt. Die Zeit von 1:14,979 Minuten reichte mit drei Zehnteln Rückstand nur für Rang drei. "Unsere Reifenwahl ist mehr aufs Rennen ausgelegt", entschuldigte sich Michael Schumacher. Ferrari-Technik-Chef Ross Brawn war enttäuscht: "Schade, dass Fisichella noch zwischen Fernando und Michael steht, aber damit müssen wir zurechtkommen."

Die Anderen waren nur Statisten

Neben den Renault und Ferrari waren die anderen Teams im Abschlusstraining nur Statisten. Rubens Barrichello als Fünfter konnte den Anschluss an den viertplatzierten Felipe Massa mit rund vier Zehnteln Rückstand nicht halten. Barrichello steht einen Platz vor Ralf Schumacher, der im Toyota auf die Tausendstelsekunde die gleiche Zeit fuhr - allerdings etwas später als der Honda-Pilot.

Als dritter Deutscher erreichte Nick Heidfeld das Topqualifying der besten Zehn. Der Mönchengladbacher geht am Sonntag hinter McLaren-Mercedes-Fahrer Kimi Räikkönen als Zehnter ins Rennen. Räikkönen klagte: "Erst wurde ich aufgehalten, und die Runde danach war nicht besonders." Juan Pablo Montoya verfehlte als Zwölfter im zweiten McLaren die letzte Runde ebenso wie die beiden Williams-Männer Nico Rosberg (13.) und Mark Webber (11.).

Coulthard sorgt für Abbruch, Villeneuve wechselt erneut den Motor

Ohne Zeit blieb David Coulthard, der im Red Bull-Ferrari in seiner ersten schnellen Runde in die Streckenbegrenzung krachte. Eine Wasserleitung am RBR2 war geplatzt. Coulthard rutschte auf der selbst gelegten Wasserlache aus. Der Abflug des Schotten sorgte in der ersten Viertelstunde für einen Trainingsabbruch.

Dennoch muss Coulthard am Sonntag (14.5.)nicht von Rang 22 losfahren, denn der auf Rang 14 platzierte Jacques Villeneuve muss wegen seines Motorwechsels nach ganz hinten. Weil er ohnehin Letzter sein wird, entschied BMW-Sportchef Mario Theissen, dem Kanadier für das Rennen einen weiteren frischen Motor einzubauen.

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