GP Spanien

Klarer Alonso-Sieg

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Weltmeister Fernando Alonso feierte im Renault in Barcelona einen souveränen Sieg. Verfolger Michael Schumacher war im Ferrari machtlos. Der WM-Verfolger musste sich mit Rang zwei begnügen.

Es war der erste Heimsieg für Fernando Alonso, der die Führung im sechsten Saisonrennen nur nach seinen Boxenstopps für wenige Runden abgeben musste. Rivale Michael Schumacher verlor schon beim Start den Anschluss. Er konnte den von Platz zwei gestarteten Giancarlo Fisichella nicht überholen. Aber auch bei freier Fahrt währende der 66 Runden auf dem 4,6 Kilometer langen Circuit de Catalunya war der Ferrari-Star langsamer als Weltmeister. Die Strategie, mit mehr Benzin ins Rennen zu gehen, half den Roten nicht.

"Wir haben das Maximum herausgeholt. Ferrari war nicht so stark heute", sagte Alonso, der seine WM-Führung auf 15 Punkte ausbaute. "Wir waren heute einfach nicht schnell genug", sagte Schumacher.

Giancarlo Fisichella bremste die Fahrt von Schumacher bis zur 17. Runde nur unwesentlich. Nach seinem ersten Tankstopp konnte der Italiener dem Tempo des Spitzenduos nicht folgen. Doch trotz eines kurzen Ausrutschers in den Kies, hielt der Römer im zweiten Renault Felipe Massa im Ferrari hinter sich und sicherte Rang drei. "Ein tolles Ergebnis für uns" sagte Fisichella. Renault hat im Konstrukteurspokal nun 19 Punkte Vorsprung vor Ferrari.

Rest des Feldes chancenlos

Wie am Nürburgring hatten die anderen Teams mit dem Kampf um die Spitze nichts zu tun. Kimi Räikkönen wurde im McLaren-Mercedes Fünfter. "Mehr haben wir nicht verdient", sagte der Finne. Teamkollege Juan Pablo Montoya drehte sich und fiel aus, weil sein McLaren rettungslos auf einem Randstein aufsaß. Die beiden Honda von Jenson Button und Rubens Barrichello belegten die Ränge sechs und sieben.

Ralf Schumacher verdarb sich das Rennen schon beim Start, als er von Rang fünf auf Platz neun zurückfiel. Beim Versuch, Teamkollege Jarno Trulli zu überholen, zerstörte er seinen Frontflügel. Wenig später rollte sein Toyota mit defekter Elektronik an die Box. "Wir hätten heute in die Punkte fahren können, aber ausgefallen wären wir sowieso, insofern ist es egal", sagte der jüngere Schumacher-Bruder.

Nico Rosberg: "Kein gutes Gefühl"

Dass BMW als einziges Team auf weiche Reifen setzte, zahlte sich für Nick Heidfeld aus. Der Mönchengladbacher gewann als Achter einen WM-Punkt. "Mehr können wir im Moment nicht holen. Uns fehlen noch ein paar Leute und etwas Zeit", sagte der Mönchengladbacher.

Nico Rosberg hing nach einem leicht verpatzten Boxenstopp in der zweiten Rennhälfte hinter Jarno Trulli fest, an dem es kein Vorbeikommen gab. Der Williams-Pilot wurde Elfter. "Ich bin heute zum ersten Mal im Leben überrundet worden. Das war kein gutes Gefühl", sagte Rosberg.

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