GP Türkei

Pole für Massa

Foto: Ferrari

Die erste Startreihe in Istanbul ist komplett rot. Felipe Massa sicherte sich im Ferrari die erste Pole Position seiner Karriere vor Teamkollege Michael Schumacher. Weltmeister Fernando Alonso startet von Platz drei.

Auf seiner schnellen Runde rutschte Michael Schumacher kurz neben die Strecke, seine Bestzeit musste er mit dem angefahrenen Reifensatz fahren. So reichte es für den WM-Verfolger nicht für die Bestzeit. Die ging in 1:27,306 Minuten an Felipe Massa. "Die erste Pole ist immer etwas ganz Besonderes, ein fantastischer Moment für mich", sagte Massa.

Schumacher fehlten am Ende drei Zehntelsekunden auf den Teamkollegen. "Michael musste am Ende ein bisschen vorsichtiger sein", sagt Technik-Chef Ross Brawn im Hinblick auf die Reifen. "Ich hatte keine optimale Runde", sagte Schumacher.

Hinter den beiden Ferrari stehen die zwei Renault. Fernando Alonso fuhr in 1:27,321 Minuten die drittschnellste Runde. Auf die Bestzeit fehlten vier Zehntelskunden. "Wir haben heute das Optimum rausgeholt. Wir wussten, dass die Ferrari auf eine Runde schwer zu schlagen sind. Was unser Renntempo angeht, sind wir ganz zuversichtlich." Giancarlo Fisichella klagte gegen Trainingsende über fehlende Motorleistung und brach seinen letzten Quali-Versuch ab.

Motorwechsel bei Ralf Schumacher

Ralf Schumacher bot im Toyota als Fünfter eine starke Vorstellung, doch durch einen Motowechsel verliert der Deutsche zehn Startplätze. So rückt Nick Heidfeld, der sich als Sechster qualifizierte auf Startplatz fünf auf. Teamkollege Robert Kubica startet von Platz neun. "Das beste Qualifying-Ergebnis unseres jungen Teams", sagte BMW-Sportchef Mario Theissen erfreut.

Die Geheimfavoriten Kimi Räikkönen (McLaren) und Jenson Button (Honda) landeten auf den Plätzen sieben und acht.

Rosberg ratlos

"Ich habe mich nicht zurechtgefunden," sagte Nico Rosberg, der im Williams-Cosworth in der zweiten. K.O.-Runde auschied. Der Wiesbadener übernahm in seiner Verzweiflung das Setup von Teamkollege Mark Webber, doch auch damit reichte es nur zu Platz 15.

Trotz neuer Aerodynamik und neuer Vorderradaufhängung belegten die beiden Super Aguri die letzten beiden Plätze. Überraschend schlug Neuling Sakon Yamamoto erstmals Teamkollege Takuma Sato.

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