GP Türkei

Räikkönen im 4. Training vorn

Foto: dpa

Kurz vor Schluss fing der Finne im McLaren-Mercedes noch Jenson Button im BAR-Honda ab. Bei Ferrari kündigt sich dagegen schon vor der Qualifikation ein Desaster ab.

Ein paar Minuten durfte sich Jenson Button freuen, McLaren-Mercedes die Schau gestohlen zu haben, doch dann machte Kimi Räikkönen Ernst. Der WM-Verfolger, der im Istanbul Park unbedingt einen Sieg einfahren muss, um Fernando Alonso noch zu gefährden, knöpfte Button in den letzten Minuten eine halbe Sekunde ab, und war damit schnellster Mann in den beiden freien Trainings am Samstagmorgen (20.8.).

Hinter Button meldete Fernando Alonso sich mit einer guten halben Sekunde Rückstand im Kreis der Favoriten zurück. Der lange in Führung gelegene Juan Pablo Montoya belegte am Ende Rang vier. Auf den ersten sechs Plätzen finden sich beide McLaren, beide Renault und die zwei BAR-Honda. Unter diesen drei Teams dürfte der Sieg vergeben werden, falls überhaupt jemand McLaren-Mercedes Paroli bieten kann.

Schumi nur auf Platz 14

Bei Ferrari zeichnet sich dagegen ein Desaster ab. Die Roten sind wieder einmal falsch besohlt. Michael Schumacher kam nur auf den 14. Platz, Rubens Barrichello kam auf Rang 16. Nur die Jordan und die Minardi sind langsamer als die Weltmeister-Autos. Schumacher war wie in den Freitagstrainings zwei Mal neben der Strecke. Wenig besser lief es auch für Nick Heidfeld. Während sich Mark Webber als Siebter auf der 5,3 Kilometer langen Strecke pudelwohl fühlt, krebst Heidfeld im zweiten Williams auf dem 13. Platz herum. Ralf Schumacher im Toyota ist als Achter bester Deutscher.

Einziger Trost für Bruder Michael: Als Zweiter des Ungarn-GP darf er als Vorletzter ins Qualifying gehen. "Dass ich als Letzter starte, ist hier ein großer Vorteil", frohlockt Kimi Räikkönen. Fernando Alonso muss neun Plätze vor ihm auf die Bahn. Pech für Juan Pablo Montoya, nach dem verlorenen Sieg in Budapest (wegen abgescherter Antriebswelle), muss er in Istanbul in der Qualifikation als einer der Ersten auf die Strecke.

Das Qualifying beginnt um zwölf Uhr mitteleuropäischer Zeit.

GP Türkei, Ergebnis 4. Freies Training:

Fahrer Auto Zeit
1. Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes: 1:26,120 min.
2. Jenson Button BAR-Honda: 1:26,599 min.
3. Fernando Alonso Renault: 1:26,627 min.
4. Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes: 1:26,748 min.
5. Giancarlo Fisichella Renault: 1:27,240 min.
6. Takuma Sato BAR-Honda: 1:27,308 min.
7. Mark Webber Williams-BMW: 1:27,335 min.
8. Ralf Schumacher Toyota: 1:27,556 min.
9. David Coulthard Red Bull-Cosworth: 1:27,796 min.
10. Felipe Massa Sauber-Petronas: 1:27, 829 min.
11. Christian Klien Red Bull-Cosworth: 1:27,919 min.
12. Jarno Trulli Toyota: 1:27,921 min.
13. Nick Heidfeld Williams-BMW: 1:27,951 min.
14. Michael Schumacher Ferrari: 1:28,155 min.
15. Jacques Villeneuve Sauber-Petronas: 1:28,534 min.
16. Rubens Barrichello Ferrari: 1:28,615 min.
17. Tiago Monteiro Jordan-Toyota: 1:28,830 min.
18. Robert Doornbos Minardi-Cosworth: 1:30,155 min.
19. Christijan Albers Minardi-Cosworth: 1:30,999 min.
20. Narain Karthikeyan Jordan-Toyota: -

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Kommentar schreiben
Neues Heft
Top Aktuell Sebastian Vettel - Ferrari - GP Singapur 2018 Ferrari zu langsam in Singapur Ein anderes Auto als 2017
Beliebte Artikel Ferrari Eine Fallstudie Marcin Budkowski - Cyril Abiteboul - Renault - GP Singapur 2018 Budkowski bittet um Geduld Bereit sein für Titelkampf 2021
Anzeige
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Sportwagen VLN 7 - Nürburgring - 22. September 2018 VLN, 7. Lauf 2018 Black Falcon siegt vor Frikadelli Falken Porsche 911 GT3 R 2019 - VLN 7 - 20. September 2018 VLN Vorschau, 7. Lauf 2018 Falken mit neuem Porsche
Allrad Kia Niro EV Elektro-SUV Kia e-Niro (2019) Elektro-SUV mit 485 km Reichweite Seat Tarraco, SUV, Offroad, Allrad, 7-sitzer Seat Tarraco (2019) Lesen Sie hier alles zum neuen Seat-SUV
Oldtimer & Youngtimer VW Käfer 1302 LS Cabriolet, Frontansicht Top 10 Ranking H-Kennzeichen Die Oldtimer-Charts 2018 Volkswagen Käfer 1200 Cabriolet (1961) VW Käfer Auktion Schwedens größtes Käfer-Museum macht zu