GP Türkei

Renault in Schwierigkeiten

Foto: dpa

Die Gelbblauen hadern in Istanbul mit den Reifen. Die Michelin-Gummis bieten wenig Grip und körnen. Michael Schumachers Chancen, Fernando Alonso weitere Zähler vom Punktevorsprung abzuknabbern, steigen.

Bei Renault hingen nach dem zweiten Freitagstraining die Köpfe spürbar tiefer als vorher. Dass Fernando Alonso lediglich Zwölfter und Giancarlo Fisichella 18., irritierte die Mannen von Flavio Briatore nur bedingt. Um ihre Motoren zu schonen, traten beide Fahrer mit deutlich gedrosselter Drehzahl an.

Sorgen bereiteten eher die Reifen. Die Fahrer suchen vergeblich nach Haftung. Die Michelin-Pneus arbeiten nicht zufriedenstellend und körnen mehrere Runden lang. Erst gegen Trainingsende lief es für Alonso besser. Die Gummis arbeiten konstant, aber auf niedrigem Niveau. Eigentlich wäre eine weichere Mischung gefragt, doch die Renault fuhren schon mit der weicheren Alternative. Mit der härteren Mischung ist die Situation noch auswegloser.

Ferrari: weich und superweich

Ferrari und Bridgestone treten mit der gegenteiligen Taktik an. Man brachte einen weichen und einen superweichen Reifen nach Istanbul. Felipe Massa war in der zweiten Trainingssession mit den ganz weichen Reifen klar schnellster Stammpilot. Allerdings glaubt bei den Roten niemand, dass diese Mischung bei einem Rennen mit Lufttemperaturen über 30 Grad haltbar genug ist.

Michael Schumacher wählte den etwas härteren Pneus, der immer noch weicher ist als die weichste Mischung, mit der Brisgetone-Kunde Toyota an den Start geht. "Wir sind zuversichtlich und gut durchs Programm gekommen", sagt Technik-Chef Ross Brawn.

"Ich bin sehr zufrieden", sagte Michael Schumacher. "Ich bin meine schnellste Runde ganz zum Schluss gefahren, und das ist ein Zeichen, dass die Reifen gut funktionieren."

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