GP Türkei

Tops und Flops

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Wir klären auf, wer nach dem Rennen jubeln darf, und wer in Istanbul Federn lassen musste. Warum die Ferrari-Piloten trotz Doppelsieg sowohl in der Top-Wertung als auch im Flop-Ranking vertreten sind und warum Heikki Kovalainen der Mann des Rennens ist.

Unser Mann des Rennens ist Heikki Kovalainen. Von Platz sieben gestartet konnte der Finne auf der Strecke sogar noch einen Platz gutmachen und erneut Punkte für das Renault-Team holen. Dank eines späten Boxenstopps lag der Formel 1-Rookie zwischenzeitlich sogar kurz in Führung. Selbst Nick Heidfeld zeigte sich überrascht vom Tempo des 25-Jährigen. Nach dem ersten Boxenstopp kam Kovalainen nur knapp hinter dem BMW wieder auf die Strecke und ließ sich anschließend auch nur schwer abschütteln.

Unsere Formel 1 Rangliste:

1. Ferrari

Die Italiener konnten in der Türkei einen ungefährdeten Doppelsieg einfahren. Gegen Ende der Saison wartet mit Sao Paulo nur noch eine echte McLaren-Strecke. Die Aufholjagd hat begonnen.

2. McLaren

In Istanbul lief nichts für die Silberpfeile zusammen. Beide Autos standen am Start auf der falschen Seite und verloren dadurch viel Boden. Der Vorsprung in der Tabelle ist zwar noch relativ komfortabel, ausruhen kann sich McLaren allerdings nicht.

3. BMW-Sauber

Licht und Schatten bei den Bayern: Heidfeld zeigte, dass BMW immer noch klar die dritte Kraft der Formel 1 ist. Die Karte Risiko mit einem leichten Robert Kubica zahlte sich im Qualifying jedoch nicht aus.

4. Renault

Obwohl Heikki Kovalainen auf Rang acht immerhin einen BMW hinter sich ließ, zeigte sich Flavio Briattore nach dem Rennen nicht zufrieden. Nach Meinung des Teamchefs hätte auch Fisichella in die Punkte fahren können.

5. Williams-Toyota

Erneut gab es für Williams mehr Punkte als für das Toyota Werksteam. Nico Rosberg zeigte sich in allen Trainingseinheiten stark und fuhr konzentriert und fehlerlos auf Rang sechs.

6. Toyota

Der Speed war am Wochenende eigentlich vorhanden, wie Ralf Schumacher bei den Freitagstrainings zeigte. Durch eigene Blödheit im Qualifying wurde allerdings eine gute Startposition und somit Punkte verschenkt.

7. Red Bull

Auch der neue Frontflügel brachte Red Bull in Istanbul nicht entscheidend nach vorne. Dazu noch ein Hydraulik-Defekt bei Mark Webber - wieder einmal nur Mittelmaß.

8. Honda

Nach dem Qualifying mussten an beiden Honda-Boliden die Motoren gewechselt werden. Vom letzten Startplatz aus konnte Button aber immerhin noch auf Rang 13 vorfahren. Das muss derzeit schon als Erfolg gewertet werden.

9. Super Aguri

Nur im Qualifying ließen die Japaner durch Anthony Davidson kurz aufhorchen. Doch im Rennen blieb man wieder einmal im Mittelfeld stecken.

10. Toro Rosso

Auch für das Red Bull-Schwesterteam ging es in Istanbul nicht voran. Die Spyker geschlagen, mehr aber auch nicht. Nach zwei Grand Prix zeigt sich, dass auch Sebastian Vettel nicht zaubern kann - erst recht nicht mit einem verkorksten Setup.

11.Spyker

In Istanbul sollte mit einem weiterentwickelten Auto der Rückstand auf den Toro Rosso endlich verkürzt werden. Doch dann fiel das B-Modell durch den FIA-Crashtest. Mit dem alten Auto fuhr man wie üblich am Ende des Feldes.

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