GP Türkei

Toyota im 2. Training an der Spitze

Foto: Daniel Reinhard

Toyota-Tester Ricardo Zonta holte sich in der letzten Minute des Freitagstrainings die Bestzeit. Auf den nächsten drei Plätzen finden sich drei McLaren-Mercedes. Derweil plagt sich Michael Schumacher im hinteren Mittelfeld.

In 1:25,583 Minuten fuhr Ricardo Zonta eine Fabelzeit auf dem 5,3 Kilometer langen Otodrom bei Istanbul. Erst in der letzten Minute setzte sich der Toyota-Testfahrer mit leichtem Auto an die Spitze des Feldes.

Während Zontas Bestzeit wenig Bedeutung hat, muss sich der Rest des Feldes Sorgen um McLaren-Mercedes machen. Auf den Plätzen zwei bis vier finden sich nur silberne Autos. Die Runde von Tester Pedro de la Rosa ist für den weiteren Verlauf des Wochenendes Makulatur, aber Juan Pablo Montoya und Kimi Räikkönen waren unter den regulären GP-Fahrern die schnellsten Kandidaten.

Fernando Alonso belegte Rang sieben, war jedoch eine komplette Sekunde langsamer als Montoya. Bei Renault winkt man unbesorgt ab. Freitags wird regelmäßig mit viel Benzin an Bord gefahren.

Nichts Gutes für Ferrari

Weniger entspannt ist die Lage bei Ferrari. Wie im ersten Training segelten beide Fahrer von der Piste. Trotz allem Kampf war mehr als die Ränge 13 (Schumacher) und 15 (Barrichello) nicht drin. Im Normalfall ist Ferrari Freitags stärker, wenn auf der Piste noch nicht so viel Michelin-Gummi liegt. Dass die Roten jetzt schon so im Hintertreffen liegen, lässt nichts Gutes ahnen.

Wenig erfreut ist auch Nick Heidfeld. Während Mark Webber als Elfter noch glimpflich davon kam und zugab: "Ich weiß selbst nicht, warum es ganz ordentlich läuft", krebst sein Williams-Kollege auf dem 19. Rang herum. "Die Traktionskontrolle arbeitete nicht richtig und mit Balance und Grip war ich auch nicht zufrieden. Aber das ist bei einer neuen Strecke normal", sagt Heidfeld. Ralf Schumacher war als 16. ebenfalls nicht zufrieden.

GP Türkei, Ergebnis 2. Freies Training:


Fahrer Auto Zeit
1. Ricardo Zonta Toyota: 1:25,583 min.
2. Pedro de la Rosa McLaren-Mercedes: 1:26,196 min.
3. Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes: 1:26,525 min.
4. Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes: 1:27,274 min.
5. Jenson Button BAR-Honda: 1:27,346 min.
6. Vitantonio Liuzzi Red Bull-Cosworth: 1:27,578 min.
7. Fernando Alonso Renault: 1:27,579 min.
8. Giancarlo Fisichella Renault: 1:27,673 min.
9. Jarno Trulli Toyota: 1:27,964 min.
10. Takuma Sato BAR-Honda: 1:28,081 min.
11. Mark Webber Williams-BMW: 1:28,120 min.
12. David Coulthard Red Bull-Cosworth: 1:28,235 min.
13. Michael Schumacher Ferrari: 1:28,293 min.
14. Jacques Villeneuve Sauber-Petronas: 1:28,404 min.
15. Rubens Barrichello Ferrari: 1:28,460 min.
16. Ralf Schumacher Toyota: 1:28,641 min.
17. Felipe Massa Sauber-Petronas: 1:28,681 min.
18. Christian Klien Red Bull-Cosworth: 1:28,828 min.
19. Nick Heidfeld Williams-BMW: 1:28,959 min.
20. Tiago Monteiro Jordan-Toyota: 1:30,626 min.
21. Robert Doornbos Minardi-Cosworth: 1:30,628 min.
22. Christijan Albers Minardi-Cosworth: 1:30,730 min.
23. Nicolas Kiesa Jordan-Toyota: 1:30,884 min.
24. Narain Karthikeyan Jordan-Toyota: 1:30,899 min.
25. Enrico Toccacelo Minardi-Cosworth: 1:32,813 min.

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