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Sebastian Vettel - Türkei Crash 2011
Sebastian Vettel - Türkei Crash 2011
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Sebastian Vettel - Türkei Crash 2011 27 Bilder

GP Türkei - Training 2

Jenson Button holt Tagesbestzeit

McLaren-Pilot Jenson Button war beim zweiten Training zum GP Türkei der schnellste Mann. Der Brite sicherte sich die Bestzeit bei trockenen Bedingungen knapp vor Nico Rosberg im Mercedes GP. Sebastian Vettel musste nach seinem Crash im ersten Training am Nachmittag pausieren.

Im zweiten Training zum GP Türkei zeigte sich ein deutlich klareres Bild als noch am Vormittag auf nasser Piste. Inzwischen war die Strecke abgetrocknet und alle 24 Piloten nutzten die Gelegenheit, neue Teile auszuprobieren und mehr Gas zu geben.

Mercedes GP wieder stark

Allen voran Jenson Button. Der Brite setzte sich mit einer Zeit von 1.26,456 Minuten an die Spitze des Klassements. Am Vormittag sparte McLaren noch Reifen. Die beiden Piloten fanden sich am Ende der Tabelle wieder. Leichtes Spiel hatte Button bei seiner Tagesbestzeit allerdings nicht. Die Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Michael Schumacher bestätigten die gute Form von China und dominierten zusammen mit McLaren-Mercedes das Geschehen. Rosberg büsste nur 0,065 Sekunden auf Button ein. Lewis Hamilton musste sich hingegen schon mit 0,577 Sekunden Rückstand auf Platz drei begnügen. Schumacher nahm die vierte Position im Mercedes-Spitzenquartett ein und sorgte wie schon am Vormittag mit Pirouetten für Unterhaltung.

Red Bull war im zweiten Training wieder nicht in der Spitzengruppe zu finden. Sebastian Vettel musste das Geschehen am Nachmittag aus der Box verfolgen. Seinen Mechanikern gelang es nicht, das schwer beschädigte Auto nach dem Unfall am Vormittag zu reparieren. Teamkollege Mark Webber reihte sich auf der fünften Position ein.

Hydraulikproblem bei Alonso

Der sechste Platz in der Tageswertung ging an Felipe Massa. Der Brasilianer schlug damit einmal mehr Fernando Alonso, der mit Platz elf etwas schwächelte. Die Nummer eins bei den Roten ärgerte sich allerdings mit einem Hydraulikproblem herum. Ferrari brachte wie viele andere Teams neue Teile mit nach Istanbul, die die Italiener im zweiten Test am Freitag endlich bei trockenen Bedingungen testen konnten. Unter anderem hatte man einen neuen Front- und Heckflügel im Gepäck.

Der siebte Platz ging an Vitaly Petrov im Renault vor Paul di Resta im Force India. Der Schotte bestätigte damit erneut sein großes Potenzial und hängte wieder einmal Teamkollege Adrian Sutil ab. Dieser erreichte den zehnten Rang. Sutil war im Training zunächst mit spezieller Aerodynamik-Farbe auf dem Auto unterwegs, um die Luftströmung am neuen Frontflügel sichtbar zu machen. Nick Heidfeld beendete das Training auf dem 13. Rang.

Maldonado in der Leitplanke

Auch bei Williams waren einige neue Komponenten im Einsatz. Maldonado testete einen neuen Frontflügel, Rubens Barrichello den neuen Heckflügel. Allerdings war für Pastor Maldonado schon vorzeitig Schluss. Er musste sein Auto nach einem Rutscher in die Leitplanke abstellen. Schon am Vormittag fiel der Rookie aus Venezuela mit einem Bandenkontakt auf.

Timo Glock dürfte ebenfalls angefressen sein. Der Deutsche musste nicht nur seinen Teamkollegen Jerome D'Ambrosio ziehen lassen, sondern auch wieder die beiden direkten Konkurrenten von Lotus. Die grünen Autos haben im Gegensatz zum runderneuerten Virgin aber nur kleine Änderungen an den Bremsbelüftungen und Aufhängungen an Bord.

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