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GP Ungarn

4. Freies Training - Button vor Schumi

Foto: dpa

Beim letzten Freien Training vor dem für die Startaufstellung entscheidenden Einzelzeitfahren setzte sich erneut Jenson Button blendend in Szene. Der Brite im BAR-Honda verwies Weltmeister Michael Schumacher auf Platz zwei. Der Ferrari-Fahrer hatte knapp zwei Zehntelsekunden Rückstand. Auf Platz drei kam Rubens Barrichello im zweiten Ferrari.

Sehr gut setzte sich Antonio Pizzonia in Szene. Ralf Schumachers Ersatzmann bei Williams-BMW kam auf Platz vier. Jarno Trulli im Renault schob sich auf Platz fünf und bestätigte damit Michael Schumachers gestrige Prognose: „Ich habe hier vor allem Renault auf der Rechnung.“

Montoya auf Bestzeitkurs neben die Piste gerutscht

Juan Pablo Montoya lag kurz vor Trainingsende auf Bestzeitkurs, als er neben die Piste rutschte. Der Kolumbianer brach daraufhin seine schnelle Runde ab. Mit 2,1 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit kam der leidgeprüfte Nick Heidfeld im Jordan-Ford auf Rang 16.

Kimi Räikkönen, der gestern im Freien Training die Bestzeit markiert hatte, musste heute Vormittag mit Rang zehn vorlieb nehmen. Dem Finnen im McLaren-Mercedes fehlte rund eine Sekunde auf die Bestzeit.

Trotz des scheinbar ausgeglichenen Leistungsstands der Topteams in den bisherigen Trainingssitzungen auf dem Hungaroring spricht viel dafür, dass auch in Ungarn die Schumacher-Festspiele weiter gehen. Selbst dann, falls der elfmalige Saisonsieger aus Deutschland im Einzelzeitfahren heute Nachmittag nicht ganz vorne landen sollte – für das Rennen braucht er sich wohl keine großen Sorgen machen.

Denn bei der gestrigen Renn-Simulation, den so genannten Longruns, war Schumacher der Konkurrenz haushoch überlegen. Er schaffte es als Einziger, konstant Rundenzeiten im Bereich von 1.21 Minuten zu fahren. Die Konkurrenz war unter vergleichbaren Bedingungen stets mindestens um eine Sekunde langsamer.

GP Ungarn, Ergebnis 4. Training

1. Jenson Button, BAR Honda: 1:19,556 Minuten
2. Michael Schumacher, Ferrari: 1:19,747 Minuten
3. Rubens Barrichello, Ferrari: 1:19,768 Minuten
4. Antonio Pizzonia, Williams BMW: 1:19, 913 Minuten
5. Jarno Trulli, Renault: 1:20,130 Minuten
6. Takuma Sato, BAR-Honda: 1:20,363 Minuten
7. Fernando Alonso, Renault: 1:20,363 Minuten
8. Juan Pablo Montoya, Williams BMW: 1:20,480 Minuten
9. Riccardo Zonta, Toyota: 1:20,606 Minuten
10. Kimi Raikkönen, McLaren Mercedes: 1:20,614 Minuten
11. Olivier Panis, Toyota: 1:20,689 Minuten
12. David Coulthard, McLaren Mercedes: 1:20,914 Minuten
13. Mark Webber, Jaguar Cosworth: 1:21,112 Minuten
14. Giancarlo Fisichella, Sauber Petronas: 1:21,165 Minuten
15. Christian Klien, Jaguar Cosworth: 1:21,390 Minuten
16. Nick Heidfeld, Jordan Ford: 1:21,712 Minuten
17. Felipe Massa, Sauber Petronas: 1:21,989 Minuten
18. Giorgio Pantano, Jordan Ford: 1:23,083 Minuten
19. Gianmaria Bruni Minardi Cosworth: 1:23,979 Minuten
20. Zsolt Baumgartner, Minardi Ford: 1:24,522 Minuten

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