GP Ungarn

Schumi auf Pole - Alonso nur Sechster

Foto: dpa

Sensationelle Wiederauferstehung von Ferrari. Zum ersten Mal in diesem Jahr markierte Michael Schumacher am Samstag (30.7.) bei Qualifying zum GP Ungarn in Budapest die Trainingsbestzeit. Noch überraschender ist der riesige Vorsprung des Ferrari-Fahrers vor dem Zweitplatzierten Juan Pablo Montoya im McLaren-Mercedes.

Schumacher distanzierte den Kolumbianer um fast neun Zehntelsekunden. „Es war eine gute Runde“, freute sich Schumacher. „Die Trainingsbestzeit kam auch für uns etwas überraschend. Aber es gab ja eigentlich keinen Grund uns abzuschreiben. Jetzt hoffe ich nur noch, dass wir die richtige Strategie haben. Dies ist hier wichtiger als die Startposition.“

„Es ist ein schönes Gefühl wieder vorne dabei zu sein“, begeisterte sich Schumacher nach seiner ersten Trainingsbestzeit seit dem 10. Oktober 2004. „Aber was heißt dabei zu sein? Wir liegen mit einer Sekunde vorn! Bridgestone hat viel gelitten in letzter Zeit und konnte sich jetzt rehabilitieren. Wir verwenden hier einen neuen Reifen.“

Ungarn sei aber nicht unbedingt eine Bridgestone-Strecke, wehrt Schumacher ab. „Vor zwei Jahren sind wir hier überrundet worden“, so Schumacher weiter. „Für das Rennen bin ich zuversichtlich. Es schaut nicht schlecht für uns aus.“

Montoya freute sich über Platz zwei. Er weiß aber auch um den Nachteil, von der rechten, schmutzigen Seite des Kurses losfahren zu müssen. Ein Schicksal, das er mit Kimi Räikkönen teilt. Der Finne, der nach seinem Ausfall in Hockenheim als Erster ins Qualifikationstraining gehen musste, holte Platz vier.

Alonso startet nur von Platz sechs

Eine herbe Trainingsschlappe musste Renault auf seiner vermeintlichen Paradestrecke einstecken. Fernando Alonso landete nach einem kleinen Ausrutscher in der Zielkurve auf Platz sechs. Giancarlo Fisichella wird das Rennen vom neunten Startplatz aus in Angriff nehmen.

Gut in Schwung kam Toyota. Jarno Trulli startet von Platz drei, Ralf Schumacher wurde Fünfter. Damit steht es im Trainingsduell 11:1 für den Italiener. Zum sechsten Mal in diesem Jahr kam Trulli unter die Top drei des Trainings. „Dabei habe ich freien Training nicht mal neue Reifen ausprobieren können“, grinste Trulli.

Unter den kritischen Augen von BMW-Technikvorstand Burkhard Göschel gelangen den Williams-Fahrer keine Großtaten. Nick Heidfeld kam auf Platz zwölf, Mark Webber schaffte nur Rang 16. Der Australier hatte 3,613 Sekunden Rückstand; ein Indiz dafür, dass Webber morgen mit einer Zweistopp-Strategie ins Rennen gegen wird. Die Mehrzahl der Starter wird auf dem Hungaroring wie üblich auf drei Tankstopps vertrauen.

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