GP USA

Schumi schlägt Alonso im 2. Freien Training

Foto: dpa

Erst feierte Michael Schumacher in der Ferrari-Box das Happyend im Elfmeterkrimi im fernen Berlin, dann war er im Formel-1-Training endlich einmal schneller als sein Rivale Fernando Alonso im Renault.

"Ich bin zufrieden, weil wir gut dabei sind", sagte er. Ein Jahr nach dem Skandal-Rennen in Indianapolis startete die Formel 1 problemlos in die "Operation Wiedergutmachung". Nach einem Reifenplatzer von Ralf Schumacher im Toyota waren vor zwölf Monaten alle Michelin-Teams aus Sicherheitsgründen zurückgezogen worden. Die 100.000 Zuschauer erlebten ein "Geister"-Rennen.

Vor dem Großen Preis der USA am Sonntag (19.00 Uhr/RTL und Premiere) liegt Alonso in der Fahrerwertung 25 Punkte vor dem WM-Zweiten Schumacher, der sich trotzdem noch Hoffnungen auf seinen achten WM-Titel macht. Der Ferrari-Star fuhr im zweiten Training in 1:13,346 Minuten auf Rang sechs vor Alonso. Der Spanier benötigte auf der 4,192 Kilometer langen Runde 1:13,474 Minuten. In beiden Trainingseinheiten am schnellsten unterwegs war Honda-Testfahrer Anthony Davidson aus Großbritannien.

Mit einem Rückstand von 3,050 Sekunden war Ralf Schumacher als 27. schwächster deutscher Formel-1-Pilot. Nico Rosberg (2,595 zurück) kam auf Platz 24, Nick Heidfeld war als 13. im BMW 1,712 Sekunden langsamer als Davidson. Zweiter wurde BMW-Testfahrer Robert Kubica aus Polen. Der finnische WM-Dritte Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes kam auf Platz zehn. "Unser Programm lief wie geplant, das Fußballspiel der deutschen Mannschaft zuvor war natürlich viel spannender", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Als in Berlin zur Halbzeit gepfiffen wurde, kam der 37 Jahre alte Schumacher auf dem Indianapolis Motorspeedway erstmals auf die Strecke. Im ersten Training belegte er trotz eines Drehers Rang zwei hinter Honda-Testfahrer Anthony Davidson (Großbritannien). "Der Fußball hat mich etwas von der Ideallinie abgebracht", sagte Schumacher. Fast alle anderen Top-Piloten, darunter auch Geburtstagskind Ralf Schumacher im Toyota, Nick Heidfeld im BMW und Nico Rosberg im Williams, blieben beim Auftakt zunächst ohne Zeit. "Wir waren aufgeregter als beim Formel-1-Start", sagte BMW-Motorsport-Direktor Mario Theissen. Überall in der Boxengasse waren Fernseher aufgebaut.

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