GP von Melbourne

Red Bull bekräftigt Protestabsicht

Brawn GP Foto: Daniel Reinhard 10 Bilder

Der Formel-1-Rennstall Red Bull hat bekräftigt, kurz vor dem WM-Auftakt gegebenenfalls Protest gegen drei Rivalen, darunter auch das Überraschungsteam Brawn GP, einzulegen.

"Wir möchten erst noch die technische Abnahme am Donnerstag abwarten", sagte Red-Bull-Sportkoordinator Helmut Marko am Dienstag (24.3.).

Doppeldiffusor als Stein des Anstoßes

"Es ist im Interesse aller Teams, dass es eine Lösung gibt", meinte er mit Blick auf den nach Ansicht von Red Bull nicht zulässigen hinteren Teil des Unterbodens. Brawn GP hat ebenso wie Williams und Toyota seine Autos mit einem Doppeldiffusor ausgestattet. "Wir hatten das auch in unserer Planung", erklärte Marko.

Die Lösung der drei Konkurrenten soll angeblich fünf Zehntelsekunden pro Runde bringen. Allerdings verzichtete das Team des deutschen Hoffnungsträgers Sebastian Vettel letztlich. Auch weil sowohl Rivale Renault bei einer schriftlichen Anfrage als auch Red Bull im Rahmen einer "Technical Working Group" nach Markos Aussagen negative Antworten vom zuständigen Internationalen Automobilverband FIA bekommen hätten.

Kritik an Regelauslegung

Zu den Kritikern der Regelauslegung durch Brawn, Williams und Toyota, die die Aerodynamik der Autos verändert, zählen Marko zufolge alle sechs weiteren Konkurrenten, auch Ferrari. "Wir sind überzeugt, dass gewisse Auslegungen nicht regelkonform sind", hatte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali in der "Gazzetta dello Sport" jüngst gesagt. Und wenn der Diffusor nicht den Statuten entspreche, dürfe er auch nicht verwendet werden.

"Ist er in Ordnung, müssen die anderen Teams - wir eingeschlossen - versuchen, uns so schnell wie möglich anzupassen. Denn in diesem Bereich des Autos wird Leistung erzeugt", so Domenicali wenige Tage vor dem ersten Saisonlauf mit dem Großen Preis von Australien an diesem Sonntag (29.3.), in den Brawn GP nach überragenden Testergebnissen als einer der Siegkandidaten startet. 

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