GPMA

Toyota steigt aus

Toyota F1 Logo Foto: Toyota

Die Herstellervereinigung in der Formel 1 ist auf vier Mitglieder geschrumpft. Toyota trat aus der GPMA (Grand Prix Manufacturers Association) aus.

Der Zusammenschluss hatte lange Zeit im Kampf gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und den Internationalen Automobilverband FIA um mehr Geld und mehr Macht mit einer eigenen Rennserie gedroht.

Die vier Hersteller würden bereits mit Autobauern kooperieren, die nicht formale Mitglieder der GPMA seien. Auch Toyota werde weiterhin ein wesentlicher Teil des Prozesses bleiben. Die Japaner seien willkommen, zu einem späteren Zeitpunkt der Hersteller-Vereinigung wieder beizutreten, hieß es in Presseerklärung der GPMA. Ihr gehören nur noch Daimler-Chrysler, BMW, Renault und Honda an.

An den Bestrebungen der GPMA wird der Weggang von Toyota nichts ändern. "Die GPMA wird ihre Bemühungen fortsetzen, um die langfristigen strategischen Fragen der Formel 1 anzugehen", hieß es weiter. Die Hersteller und ihre Teams würden sich weiterhin dem Aufbau einer befriedigenden Reglement-Struktur widmen und das neue Concorde Agreement abschließen.

Toyota hatte seinen Rücktritt damit begründet, "dass sich die GPMA im Moment mehr auf operative Details konzentriert und weniger auf langfristige strategische Aussichten für Zukunftstechnologien in der Formel 1". Die Japaner würden die Rolle der GPMA aber voll anerkennen. Auch in Zukunft sei man für Gespräche und Kooperationen offen. "Sollte sich die allgemeine Situation ändern, würde Toyota zum gegebenen Zeitpunkt einen Wiedereinstieg in Betracht ziehen."

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