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Grand Prix Belgien - Ergebnis Training 3

Heidfeld mit Lebenszeichen in Spa

Nick Heidfeld Foto: BMW-Sauber 25 Bilder

Mit der ersten Trainingsbestzeit dieser Saison hat Nick Heidfeld in Spa ein Lebenszeichen für BMW abgegeben. Der Mönchengladbacher setzte sich im dritten Test am Samstag (29.8.) knapp gegen Jarno Trulli im Toyota durch.

29.08.2009 Tobias Grüner

Bei BMW-Sauber sind die Lichter noch nicht ausgegangen. Beim letzten Test vor dem Qualifying von Spa konnte sich Nick Heidfeld überraschend an die Spitze des Zeitenklassements setzen. Bei nur 13°C Außentemperatur und dichter Bewölkung verfehlte Toyota-Pilot Jarno Trulli die Bestzeit des Mönchengladbachers am Ende um 74 Tausendstel.

Vier Deutsche in den Top sieben

Neben Heidfeld sorgte noch ein weiterer deutscher Pilot für Aufsehen. Adrian Sutil führte die Trainingssitzung lange Zeit an und landete schließlich knap drei Zehntel hinter der Bestzeit auf Rang drei. Giancarlo Fisichella unterstrich auf Rang acht die gestiegenen Ambitionen der Force India-Mannschaft.

Hinter dem viertplazierten Romain Grosjean lief mit Timo Glock auf Rang fünf ein weiterer Deutscher ganz weit vorne ein. Allerdings hatte Toyota schon vor den Trainings angekündigt, sich mit einem sehr leichten Auto auf das Qualifying vorzubereiten. Die guten Zeiten sollten deshalb nicht überbewertet werden.

Auf Rang sieben zeigte auch Nico Rosberg einen Aufwärtstrend. Nachdem Williams über Nacht die neuen Aerodynamikteile wieder ausgebaut hatte, lief es im dritten Training etwas besser als noch am Vortag. "Ein Platz unter den ersten Zehn wird aber schwierig dieses Wochenende", erklärte der Wiesbadener.

Motorwechsel bei Webber

Auf Rang 14 war Sebastian Vettel Schwächster aus dem deutschen Quintett. Dabei deckte Red Bull sicher noch nicht alle Karten auf. Dass Mark Webber keine einzige gezeitete Runde zurücklegen konnte, war sicherlich nicht geplant. Ein Problem an der Einspritzleiste führte dazu, dass am Auto des Australiers aus Sicherheitsgründen der Motor gewechselt werden muss.

Für etwas Verwunderung sorgte auch das äußere Erscheinungsbild der Bullen-Autos. Die dünnen Nasen, die beim Rennen in Silverstone eingemottet wurden, feierten in Spa wieder ein Comeback.Welche Variante im Qualifying eingesetzt wird, soll über Mittag entschieden werden.

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