Pascal Wehrlein - Sauber - GP Bahrain 2017
Startnummern - Historie - Formel 1
Startnummern - Historie - Formel 1
Startnummern - Historie - Formel 1
Startnummern - Historie - Formel 1 23 Bilder

Fahrer wieder klar erkennbar

So groß werden die Startnummern

Einen Tag nachdem die Formel 1-Kommission größere Startnummern und Namen auf dem Auto durchgesetzt hat, bekamen die Teams die Richtlinien mitgeteilt. Ab dem GP Spanien werden wir wieder alle wissen, wer im Auto sitzt.

Es ist ein altes Anliegen von FIA-Präsident Jean Todt. Schon 2011 wollte er die Teams dazu verpflichten, die Startnummer und die Namen der Fahrer besser lesbar auf den Autos zu platzieren. Sechs Jahre später sich Todt endlich durchgesetzt. Die Formel 1-Kommission hat mehrheitlich für eine Vergrößerung der Startnummern und Namen auf den Autos gestimmt.

Nur einen Tag später verschickte die FIA die Richtlinien an die Teams. Ab dem GP Spanien werden alle Zuschauer an der Strecke und den TV-Schirmen wieder auf einen Blick erkennen, welcher Fahrer im Auto sitzt. Es beginnt schon bei der Startnummer. Sie bekommt Maße, wie wir sie zuletzt in den 60er und 70er Jahren gesehen haben.

Fahrernamen mindestens 15 Zentimeter hoch

Nach den neuen FIA-Vorschriften muss die Startnummer mindestens 23 Zentimeter hoch und 4 Zentimeter dick sein. Sie muss so auf der Nase angebracht werden, dass sie von vorne lesbar ist.

Auch für die Fahrernamen gibt es Mindestmaße. Die Buchstaben müssen eine Mindesthöhe von 15 Zentimeter bei einer Dicke von 3 Zentimetern aufweisen. Als Platz stehen der obere Rand der Heckflügelendplatten, die Seitenkästen oder der hintere Teil der Airbox zu Auswahl. Offiziell heißt es, dass der Name seitlich auf der Verkleidung stehen muss.

Lange Fahrernamen dürfen abgekürzt werden, so wie es auf den Zeitmonitoren gehandhabt wird. Statt Kevin Magnussen darf dann MAG stehen, statt Sebastian Vettel VET oder statt Daniel Ricciardo RIC.

Fahrername kostet Sponsorplatz für 6 Millionen Dollar

Die Teams haben den Vorschlag im Prinzip abgesegnet, ohne die genauen Richtlinien zu kennen. Kaum war das Schreiben von Charlie Whiting auf ihrem Tisch gelandet, hielt sich die Begeisterung in Grenzen. "Wo sollen wir die Namen unterbringen? Wir haben die möglichen Plätze an Sponsoren verkauft", bedauert Force India-Teammanager Andy Stevenson.

Force India könnte die relativ kurzen Namen PEREZ und OCON noch schräg auf den Seitenkästen oberhalb des BWT-Schriftzuges platzieren, doch das ist ein potenzieller Platz für einen Sponsor. "Der Name dort in der vorgeschriebenen Größe wäre sechs Millionen Dollar wert." Force India hat deshalb einen Alternativ-Vorschlag im Gepäck. Man könnte die Namen in prominenter Größe auf die Bodenplatte des Unterbodens schreiben. "Dieser Platz wird nie verkauft." Sie wären dann aber nur aus leicht erhöhter Position lesbar.

In unserer Historien-Galerie zeigen wir Ihnen, wie die Startnummern auf den Autos im Laufe der Jahre immer kleiner geworden sind.

Motorsport Aktuell Force India - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Donnerstag - 13.4.2017 Neue F1-Regeln für 2018 Halo, Segel und T-Flügel weg

Die Formel 1 Strategie-Gruppe hat entschieden, dass die hässlichen...

Mehr zum Thema GP Spanien (Formel 1)
Lewis Hamilton - GP Spanien 2019
Aktuell
Nico Hülkenberg - Renault - GP Spanien 2019
Aktuell
Mercedes vs Ferrari - GP Spanien 2019
Aktuell