Romain Grosjean Verbremser GP Korea 2012 xpb
F1 Halbjahresbilanz Lotus 2012
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Grosjean bei Lotus auf der Kippe

"Romain soll wieder angreifen"

Nach längerer Rennpause tauchte Lotus-Besitzer Gerard Lopez wieder einmal im Fahrerlager auf. Der Luxemburger nahm zu der angeblich ausstehenden Gage von Kimi Räikkönen und Romain Grosjeans Zukunft Stellung.

Kaum ist man mal ein paar Wochen weg aus der Formel 1, steht man schon im Mittelpunkt der Spekulationen. Lotus-Besitzer Gerard Lopez musste zuletzt viel über sein Team in der Zeitung lesen. Das Team zahle keine Gehälter mehr, Kimi Räikkönen habe seine Gage noch nicht bekommen, und Romain Grosjean müsse um seinen Arbeitsplatz zittern, hieß es. Lopez stellte sich in Sao Paulo den Vorwürfen.

Räikkönen hat Gehalt bekommen

"Wir bezahlen unsere Rechnungen genauso pünktlich wie die anderen Teams. Da haben wohl einige Leute gequatscht, die bei uns als Partner einsteigen wollten und sich jetzt ärgern, weil noch nichts passiert ist."

Kimi Räikkönen hat sein Geld bekommen. "Das ist ausgeräumt. Wir haben bei ihm nicht damit gerechnet, dass er so viele Punkte macht. Deshalb wurde er ziemlich teuer für uns. Wir haben uns aber auf ein neues Bezahlsystem geeinigt. Am Ende zahlen sich unsere guten Resultate aus, weil wir mehr TV-Geld bekommen. Kimi hat sein Geld. Am besten fragen Sie ihn selbst."

Grosjean muss Gas geben

Und was passiert mit Romain Grosjean? Das Team hat den Franzosen für 2013 noch nicht bestätigt. "Wir setzen ihn etwas unter Druck", lächelt Lopez. "Der Junge hat einen super Speed. Aber seit er für seine Unfälle bestraft wurde, fährt er mit angezogener Handbremse. Dabei konnte er nur in der Hälfte aller Fälle etwas dafür. Ich habe ihm gesagt, dass er wieder angreifen soll. Wenn er sich emotional besser in den Griff bekommt, kann er alles erreichen."

Lopez hält eine Weiterartbeit mit Grosjean für wahrscheinlich, will dafür aber nicht seine Hand ins Feuer legen. Zaubert er vielleicht noch einen Fahrer aus dem Hut, an den gerade keiner denkt. So wie letztes Jahr Räikkönen? "Es gibt zur Zeit leider keinen wie Kimi auf dem Markt." Spekulanten wüssten einen. Im Fahrerlager fällt wieder vermehrt der Name Robert Kubica.

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