Romain Grosjean - GP Korea 2013 Lotus
Romain Grosjean
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Vietoris und Grosjean 30 Bilder

Grosjean zum Kimi-Manöver

"Hätte es genauso gemacht"

In Korea hatte sich Romain Grosjean noch bitterlich am Funk über das Überholmanöver vom Kimi Räikkönen beklagt und eine Stallregie zu seinen Gunsten verlangt. In Japan hat sich der Franzose schon wieder beruhigt. Die Angelegenheit sein kein Thema mehr.

Romain Grosjean präsentierte sich am Donnerstag (10.10.2013) im Fahrerlager in Suzuka. Als er aus Korea abgereist war, sah der Franzose noch deutlich unzufriedener aus. "Ist doch klar, dass ich frustriert war. Wenn man überholt wird ist man immer frustriert", erklärte der Lotus-Pilot.

Geosjean nicht konsequent genug gegen Kimi

Über Funk hatte er sich in den letzten Runden des Rennens beklagt. Grosjean wollte den zweiten Platz von Kimi Räikkönen zurückhaben. "Das Überholmanöver selbst war kein Thema. Ich hatte vorher einen Fehler drin. Und er hat das gut ausgenutzt. Wenn ich in seiner Situation gewesen wäre, hätte ich es genauso gemacht."
 
Nur eine Sache nervte ihn an dem Angriff seines Teamkollegen. "Ich habe leider nicht gewusst, dass am Ende der nächsten Gerade gelbe Flaggen geschwenkt werden. Deshalb hatte ich keine Chance zum Konter. Hätte ich das gewusst, hätte ich innen wohl etwas kompromissloser die Lücke dicht gemacht."

Kollege Räikkönen sah die ganze Sache gewohnt nüchtern: "Er hat einen Fehler gemacht und er hat den Preis dafür bezahlt. Er hat noch versucht, mich nach links zu drücken. Aber es hat nicht gereicht."

Grosjean wollte sich auf Vettel-Jagd machen

Doch wenn beide das Manöver als fair erachteten, warum verlangte Grosjean denn dann eine Stallregie? "Mein Auto hat einfach sehr gut funktioniert. Ich hatte die frischeren Reifen. Und ich hatte das Gefühlt, dass ich schneller als er war. Ich dachte, dass ich eine bessere Chance besitze gegen Sebastian (Vettel) - wenn er sich zum Beispiel verbremst hätte. Gegen so einen Gegner müssen wir jede Gelegenheit nutzen."

Am Nürburgring lief es in einer ähnlichen Situation noch andersherum. Damals war Kimi Räikkönen mit frischeren Reifen in einer besseren Ausgangslage als Grosjean und wurde vorbeigewunken, um sich auf die Jagd nach Vettel zu machen. Der Pilot gibt sich aber äußerlich unbeeindruckt: "Das ist immer die Entscheidung des Teams. Ich vertraue ihnen, dass sie immer richtig liegen."


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