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Haas mit Überhol-Problem in Suzuka

Williams versperrt Weg in die Punkte

Die HaasF1-Piloten sind von den Plätzen 7 und 10 gestartet. Und trotzdem gab es zum achten Mal in Folge keine Punkte. Romain Grosjean wäre schneller die Williams vor ihm gewesen, aber er kam nicht vorbei.

Manchmal kann ein Startplatz in den Top Ten eine Strafe sein. Weil dann die Strategie festgelegt ist. Romain Grosjean und Esteban Gutierrez mussten mit den weichen Reifen ins Rennen gehen. Ein Einstopp-Rennen wie es Williams praktiziert hat, kam für sie nicht in Frage. Am Ende landete Williams in den Punkten und HaasF1 nicht.

Grosjean fehlten nur 0,931 Sekunden auf den zehnten Platz. Er hatte die zwei Williams von Felipe Massa und Valtteri Bottas das halbe Rennen vor Augen, aber er hatte keine Chance, sie zu überholen. Trotz 4 km/h mehr Top-Speed. „Um das zu schaffen hätten wir das Tempo der Force India gebraucht. Wenn du nicht 1,7 Sekunden schneller bist, kommst du ins Suzuka nicht vorbei. Grosjean war eine Sekunde schneller als die Williams, aber das reicht leider nicht“, erklärte Teamchef Guenther Steiner.

Boxenstopp-Panne kostet keinen Platz

Das US-Team landete bereits zum siebten Mal in dieser Saison auf dem undankbaren 11.Platz. Meistens war ein WM-Punkt in Sichtweite. In Suzuka lief es für HaasF1 deutlich besser als in den letzten Rennen. Die Startplätze in den Top Ten waren kein Zufall. „Wir sind das erste Mal den neuen Frontflügel das ganze Wochenende gefahren. In Singapur und Malaysia haben wir nur Daten gesammelt. Jetzt verstehen wir den Flügel. Er ist ein echter Schritt vorwärts“, freut sich Steiner.

Der missglückte zweite Boxenstopp von Grosjean ist für das Endergebnis nicht verantwortlich. Grosjean verlor 2,5 Sekunden, weil das Signal des seitlichen Notwagenhebers ausgefallen war. Deshalb sprang die Boxenampel nicht auf Grün. Als Grosjean auf die Strecke zurückkehrte, lag er 3,9 Sekunden hinter dem Williams-Duo.

Das Sorgenkind des Teams bleibt Esteban Gutierrez. Der Mexikaner fuhr bis zum ersten Boxenstopp in den Punkterängen. Kaum geriet er in den Verkehr, verlor er den Überblick. In einem Gerangel mit Carlos Sainz kreiselte Gutierrez in der Schikane ohne Not von der Strecke. Der Zehnte des Trainings landete nur auf Platz 20. „In der Qualifikation fährt er super. Kaum geht das Rennen los, bringt er es nicht zusammen“, schüttelt Steiner den Kopf.

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